Beiträge von Tyr

    Also ich habe die ganze Hotendkonstruktion, da ich ja eh auf Bowden umgestellt habe, durch ein selbst gedrucktes "Gebilde" ersetzt und kann mir eigentlich nichts besseres vorstellen. Erziele mit der mittlerweile "89-€-Kiste" fast identische Druckergebnisse wie mit dem wesentlich teureren BW. Kann den Aufwand und die Kosten (cirka 25.- €) nur empfehlen.


    Der Hotendlüfter (30 mm) ist fast gekapselt und kühlt wirklich nur das Hotend (J-Head V6 light) und nicht den Heizblock, so dass kaum Verlustenergie entsteht und der Block seine Temperaturen erreichen kann (im übrigen eine Ecke schneller als vorher mit den gängigen Konstrukten).


    Ein Radiallüfter, dessen Auslass einstellbar ist, kühlt dann tatsächlich nur das Werkstück und nicht zusätzlich noch die Düse oder den Heizblock.


    Alles in allem eine sehr zufrieden stellende Lösung mit besseren Druckergebnissen als jemals zuvor.


    Das sieht jetzt so aus bei mir (Auf der linken Seite sitzt der 30-mm-Kühler, der genau auf die Kühlrippen bläst):



    Hmm, lecker, das sind doch die Waldmeistertaler mit der Zuckerkruste, oder? Und die kann man jetzt auch schon selber drucken? Rezept bitte an mich ;)


    Aber mal im Ernst: Das PETG von OWL braucht sehr viel mehr Power als man meint. Gib ihm mal 240°C und dann ggf. in 5-Grad-Schritten runter gehen. Selbst das PLA von OWL drucke ich mit 215-220°C und erreiche damit gute Ergebnisse. Habe jetzt so an die 20 Rollen von OWL da und bin zufrieden. Nur nicht die B-Ware nehmen, die ist meistens für die Tonne.

    Hallo,

    den Bizer würde ich mir bedingt wieder kaufen, da er für wenig Geld gute Leistung liefert und man viel an ihm "rumbasteln" und verbessern kann. Dann bringt er sogar beeindruckende Druckergebnisse. Einzig die kleine Druckfläche bringt ihn oft an den Rand des Machbaren.


    Absoluter Fan bin ich von TEVO geworden. Meine Black Widow ist nach meiner Meinung bisher unerreicht von Druckfläche, Druckqualität und Verarbeitung des Gerätes (Alles dicke Aluprofile). Besonders im Zusammenspiel mit dem BL-Touch geht es einfach nicht einfacher. Nach dem Zusammenbau einmal das Druckbett kalibriert, Z-Versatz eingestellt und BL-Touch (Bettleveling) drüber laufen lassen und das war es. Kein Gefummel mehr mit dem Papier oder Lehre.... Nur wenn ich die Glasplatte wechsel, lasse ich einmal die Automatik laufen, ansonsten druckt das Teil bisher ohne Nachkalibrierung und das mit allen Materialien direkt auf die nackte Glasplatte in sehr guter Qualität. Der Drucker ist meine Empfehlung.


    Auch aus den Holzkisten (CTC Prusa I3 DIY) kann man absolut gute Ergebnisse heraus holen, wenn man sich ein wenig mit dem Teil beschäftigt. Bei einem Preis von unter 100 € unschlagbar.


    Eine kleine Anmerkung noch: Bei mir laufen alle Drucker mit den Original-Teilen und sind nicht übermäßig verändert. Einzig Bauteillüfter und ggf. Extruder sowie Hotend wurden verändert. Lager, Gewindestangen und Rollen sind immer die Originalteile, da man nach meiner Auffassung manches auch "verschlimmbessern" kann. Firmware ist auch immer das Original, außer beim TEVO, wo eine BL-Touch optimierte Version verwendet wird.

    Ich habe dieses "Klopfen" mit dem Originalextruder nie ganz weg bekommen und daher als erstes auf Bowdenextruder umgerüstet. Das hat den größten Erfolg gebracht. Dann wie Polygoner schon geschrieben hat: Alle Schrauben festziehen und wenn möglich auf ein anderes Hotend umrüsten.

    Ich bin mit dem Hotend für 9,99 € von Dabai.rocks sehr zufrieden und erziele nach ein paar Einstellungen mittlerweile mit der Holzkiste fast genau so gute Ergebnisse wie mit der "Schwarzen Witwe".


    Bei diesem Hotend ist der Vorteil, dass der Teflonschlauch direkt bis zur Düse durchgeführt wird und Du nichts kürzen oder viel korrigieren mußt. Der Schlauch kommt oben rein und wird bis zum Anschlag runter geführt und mit dem PushFit arretiert.


    Gedruckt wird im übrigen direkt auf die mitgelieferte Glasplatte ohne irgendwelche Hilfsmittel.



    Hatte mein Bizer auch nach einigen Betriebsstunden und "hakte" auf der X- und Y-Achse. War der Verzweiflung nahe. Dabei war die Lösung ganz einfach:


    1. Alle Schrauben kontrollieren und handfest nachziehen. Besonders auf die Schrauben der Achsen achten.
    2. Riemenspanner kontrollieren. Kann schon mal einer gebrochen sein. Im Notfall hilft die Feder von einer Wäscheklammer.
    3. Das Wichtigste: Die Achsen fetten!!!! Und das in regelmäßigen Abständen: Mit einem Kleenex die Achsen trocken reiben und nicht wundern, wenn das Kleenex schwarz wird. Dann auf ein sauberes Kleenex etwas Fett (ich nehme dazu Weißes Lithiumfettsprühfett) und die Achsen hauchdünn einreiben. Kopf auf den Achsen ein paar Mal verschieben, damit sich das Fett verteilt und gut ist.

    Da bei mir Riemenspanner und Schrauben OK waren, lag es bei jedem weiteren Haken und Stocken nach ein paar Wochen immer nur daran, dass der Bizer mal wieder nach neuem Fett schrie!

    Hmm, mal eine kurze Frage: Ist das nun eine glatte Welle oder eine Gewindestange? Mit welcher Layerhöhe gedruckt?


    Wenn das eine glatte Welle werden sollte, dann sind nach meiner Meinung mehrere Fehler zu erkennen:

    1. Überextrusion
    2. Zu hohe Temperatur (sieht ja zusammengeschmolzen aus)
    3. Zu kleine Auflagefläche auf dem Druckbett (mach mal 10 Lagen Brim mit Abstand 0 mm drum), damit das Teil in höheren Regionen nicht schwankt. In diesem Fall wohl nicht der Grund, da es schon am Anfang so schlimm aussieht.
    4. Ungleichmäßige Fördermenge

    Das Filament sieht von der Farbe her nach dem Pastellgrün von eins3D aus. Kann das sein? Wenn ja, läuft es am besten mit 190-195°C.

    OK. Das checken wir dann am Wochenende.


    Was haltet Ihr von den Mini-Kühlrippen zum aufkleben, die es zu kaufen gibt?


    Danke und Gruß Obstesser

    Habe auf keinen meiner 3 CTC I3 Prusa Kühlkörper drauf und noch nie Probleme gehabt. Also warum sollte ich welche aufkleben, wenn ich da das Risiko gehe, dass es ggf. schlechter wird. Die Drucker werden im übrigen in einem separaten Raum betrieben, der im Sommer immer so bei 30°C Mindesttemperatur liegt und hatte noch nie Probleme. Einzig den mitgelieferten Platinenlüfter habe ich etwas anders angebracht und mit einem Zusatzstück montiert, so dass er direkt auf die Treiber zielt.


    Wenn ich es richtig gesehen habe, druckst Du mit RepetierHost und nicht mit Cura oder anderen Programmen. Also da kenn ich mich leider gar nicht mit aus, da ich je nach Anforderung S3D oder Cura verwende. Im Vasenmodus ist Cura meines Erachtens besser, da Du da mit einigen Tricks sogar doppelte und mehr an Wandstärke erreichen kannst.


    Zum Versatz (Stufen):

    Was ist das Problem? Einge Schichten in der Mitte des Objekts sind verschoben.

    Woran liegt es?

    • Die Zahnriemen des 3D-Druckers sind nicht gut gespannt.

    • Die Druckplatte ist nicht gut auf dem Druckbett befestigt und bewegt sich unabhängig davon.

    • Eine der Schienen auf der Z-Achse ist nicht ganz gerade.


    Problemlösung im 3D-Druck:

    1. Prüfen Sie die Zahnriemen und spannen sie bei Bedarf erneut

    2. Prüfen Sie die Druckplatte und befestigen sie bei Bedarf besser

    3. Prüfen Sie die Schienen auf der Z-Achse und wechseln sie aus, wenn sie nicht 100 Prozent gerade sind

    4. Gerade beim Prusa kann es vorkommen, dass die Achse irgendwo hängen bleibt bzw. wegdrückt wird. Prüfen Sie den Laufweg der Achsen auf Hindernisse.


    Fehlende Schichten:

    Was ist das Problem? Das 3D-Modell weist Lücken auf, weil einige Schichten im Druckprozess ausgelassen wurden (vollständig oder teilweise).

    Woran liegt es?

    • Der 3D-Drucker hatte nicht ausreichend Filament zur Verfügung, um die ausgelassenen Schichten zu drucken. Das Problem nennt sich (zeitweise) Unter-Extrusion (under-extrusion). Das kann passieren, wenn es ein Problem mit dem Filament gab (zum Beispiel abweichender Durchmesser), oder auch mit der Spule, dem Feeder Wheel oder einer verstopften Düse.

    • Das Druckbett ist kurz in der Bewegung stecken geblieben, zum Beispiel, weil die vertikalen Schienen nicht perfekt zu den horizontalen Lagern ausgerichtet sind.

    • Es gibt ein Problem mit einer Schiene oder einem Lager auf der Z-Achse. Die Schiene könnte verformt, verschmutzt oder zu stark geölt worden sein.

    Problemlösung im 3D-Druck:

    1. Prüfen Sie die Schienen und Lager und warten sie, zum Beispiel, indem Sie überschüssiges Öl entfernen.

    2. Wenn Sie vermuten, dass die Schienen und Lager nicht korrekt ausgerichtet sind, sehen Sie in den Unterlagen zu Ihrem 3D-Drucker nach, wie das Problem korrigiert werden kann.

    3. Den Grund für eine Unter-Extrusion herauszufinden ist weniger einfach, kommt aber hier wohl nicht in Betracht.

    Wie bonobo schon geschrieben hat: Das kann vielfältige Ursachen haben und bedarf näheren Informationen über sämtliche Komponenten und Einstellungen. Foto des zu druckenden Teiles wäre auch nicht schlecht.


    Aber da Du Dich ja dazu nicht mehr gemeldet hast, gehe ich mal davon aus, dass sich die Frage erledigt hat.

    Das irritiert mich jetzt doch etwas. Wo genau bricht es denn? Vor dem Schlauch oder erst direkt vor dem Zugang des Feeders. Ansonsten mal ein Foto... hatte irgendwann einmal ein ähnliches Problem.

    Kommen verschiedene Faktoren zusammen. Unter dem Dach hast Du in der Regel große Temperaturschwankungen, worauf Filament schon gern einmal allergisch reagiert. Wenn es von allein bricht, dann bedeutet das wohl, dass Du eine seitliche Zugbelastung auf dem Faden hast, der sich nach dem Ausschalten im Laufe der Ruhezeit auf den einen Punkt am Feeder konzentriert und damit zum Bruch führt. Im Betrieb verbleibt das Filament nicht lange genug an dieser Stelle, um eine Bruchstelle produzieren zu können. Im Stillstand jedoch wirken die Scherkräfte dauerhaft auf diesen einen Punkt am Filament, was letztendlich zum Bruch führt.


    Ich vermute mal, dass Deine Filamentrolle versetzt steht und der Faden nicht ganz gerade von oben in den Feeder läuft. Dazu die Temperaturschwankungen untder dem Dach und schon bricht es weg,

    Wie ich auch schon anderer Stelle ausführlich geschrieben habe, ist nicht alles von OWL gut. Am Anfang hatten sie sehr viel Schrott auf den Markt geworfen, diesen aber auch fairerweise als B-Ware gekennzeichnet. Da war es wirklich Glück, ob man mit der Rolle etwas anfangen konnte oder nicht.


    In den letzten Monaten haben sie aber gelernt und vieles besser gemacht bzw. machen lassen.


    Mit der Metallic-Serie von denen bin ich sehr zufrieden. Echt geile Effekte, die man damit erzielen kann und das bei gutem Material und Maßhaltigkeit. Also für den Preis top.


    Das "normale" Filament ist auch sehr gut maßhaltig geworden (Finger weg von der B-Ware) und hat schöne Farben bei einem unschlagbaren Preis.


    Ist mittlerweile zu einer Qualität geworden, die ich persönlich im oberen Drittel der Mittelklasse anordnen würde. Also sehr gut brauchbar.


    Wichtig ist dabei natürlich immer zu beachten, dass jeder Drucker anders reagiert und andere Einstellungen braucht. Der Eine druckt mit guten Ergebnissen bei 200 °C, bei mir laufen einige Sorten bei 220°C optimal und eine Sorte von OWL sogar nur bei 190°C. Also ist hier immer ausprobieren angesagt, da jeder Drucker, selbst gleicher Bauart und Hersteller, individuell reagiert.


    Hier auch nochmal etwas zu den verschiedenen Herstellern, die ich probiert habe: Filament


    Hier mal ein kleines Beispiel des B-Ware OWL-Filamentes in Grün:

    Der berühmte kleine Frosch ohne Support nur mit Brim auf dem CTC Prusa I3 gedruckt.


    Nachdem OWL-Sat am Anfang etliche Schwierigkeiten mit seinem Billig-Filament hatte, haben sie jetzt wohl eine vernünftige Linie in Sachen Qualität hingekriegt und bieten sehr gutes Filament an. Insbesondere die Metallic-Serie hat es mir hier angetan und ich habe da schon etliche Rollen von ohne jegliche Probleme verbraten. Rolle Metallic 15,90 € (bei Abnahme von 4 Rollen gibt es eine fünfte Rolle GRATIS). Also Superpreis für gutes Filament.


    Die Finger weg lassen sollte man bei OWL von der B-Ware, denn die schwankt vom Durchmesser sehr stark. Und das innerhalb einer Rolle (1.75 bis 1.91). Man kann zwar Glück haben und eine gute Rolle erwischen, aber das ist wirklich ein Glückspiel und nicht jeder Drucker kann mit solch starken Schwankungen umgehen.


    Das normale Filament (A-Ware) ist für den Preis (je nach Abnahmemenge unter 10,00 €) ebenfalls gut zu verarbeiten und kann durchaus zufriedenstellend genutzt werden.


    Mein ehemaliger Favorit eins3D ist bei mir mitlerweile etwas in das Hintertreffen geraten, da sie sich bei den Versandkosten etwas dumm anstellen und nach meiner Meinung viel zu viel verlangen, da man jede Rolle in der Bucht schon Versandkostenfrei bekommt und dafür ist mir der Preis bei eins3D dann zu hoch. Das Filament an sich ist sehr empfehlenswert und ich hatte über 60 Rollen bei eins3D bezogen. Fast alle Sorten ausprobiert und nie Probleme mit dem Material gehabt. Insbesondere das ABSnext ist eine Klasse für sich und allen zu empfehlen, die sich nicht mit den Tücken des normalen ABS rumärgern wollen.


    Mein absoluter Tipp ist aber seit kurzem das Filament von dabai.rocks, mit dem ich die bisher besten Ergebnisse erzielt habe. Ist zwar, subjektiv gesehen, etwas teurer, lohnt aber aufgrund der herausragenden Qualität auf jeden Fall. War selten so begeistert von einem Filament (Premium-Line). Probiert es aus!


    Ansonsten kann ich im Bereich Billig-Filament noch die Filamente von Sienoc (Bucht bei Euro-Harry) empfehlen. Hier ist besonders das TPU herausragend. Läuft auf Bowden- wie auch Direct-Extruder hervorragend und ist bei dem Preis (24,99 €/kg) unschlagbar. Gute Haftung direkt auf Glas und sehr flexibel (Habe schon Handyhüllen usw. damit gedruckt). Das normale Filament sehr durchmessergenau und mit schönen leuchtenden Farben auch nicht zu verachten.


    Ein Finger weg kommt von mir für das Kaisertech-Filament ABS. Da sind die Rollen im hohen Bogen in die Tonne gewandert und auch das PLA ist nach meiner Meinung nicht berauschend.

    Da kannst Du Recht haben, gerade bei der Lautstärke. Aber ich empfinde es auch mit den normalen Treibern als nicht besonders laut. Zudem stört mich die Lautstärke sowieso nicht, da die Drucker in einem separaten Raum ohne Fenster stehen (also Bauraum XXXXL) und via 10m-langem USB-Kabeln mit dem Rechner verbunden sind.


    Mit den Micro-Schritten ist natürlich ein Argument, aber wenn Du Dir meine Druckergebnisse ansiehst, bin ich der Meinung, das man auch mit guter Feineinstellung in der Software ausgezeichnete Ergebnisse erzielen kann, ohne viel an der Hardware ändern zu müssen. Man muss da natürlich einiges an Zeit, Geduld und Filament opfern, was es mir aber wert war/ist, da ich das Ganze als Hobby und Herausforderung ansehe. Ich muss ja nichts termingerecht "produzieren", sondern will aus dem Gegebenen das Beste herauskitzeln.


    Daher experimentiere ich auch lieber - auch u.a. mit den verschiedenen Treibern, um z.B. mal zu sehen, ob es da tatsächlich sooo viele Unterschiede gibt.

    Ich habe verschiedene Treiber da und kann keinen wesentlichen Unterschied bemerken. Sorry, auch nicht im Druckbild.... Was mir etwas gebracht hat, sind die MKS Smoother, die ich zwischen geschaltet habe. Da ist mir ein Unterschied beim Druckbild aufgefallen und zwar bei allen Treibern.

    Hmm, 28"-TFT wäre übertrieben und gibt es nicht.


    Due kannst aber das MKS 2,8" oder das MKS 3,2" nehmen. Ich habe das 3,2", da es doch einen Hauch größer ist. Stepper kannst Du nehmen, worauf Du Lust hast oder was das Portemanie hergibt. Ich habe die Originalen vom alten Mightyboard genommen. Die reichen mir vollkommen aus.

    Diese Fehler kenne ich nur zu gut. Da wird kein bzw. zu wenig Filament gefördert.


    In der Regel sind zwei Ursachen daran schuld, zumindest nach meiner eigenen Erfahrung:


    1. Der Extruder kann das Material nicht in ausreichender Menge fördern, da die Drucktemperatur zu niedrig ist.

    2. Der Extruder kann nicht ausreichend Material durchdrücken, da beim Bowdenextruder der Leitungsweg (Tube vom Extruder zum Hotend) zu lang ist oder beim Direktextruder mit Tefloninlay in der Halsschraube, dieses Inlay nicht akkurat genug geschnitten ist. Es muß absolut Plan sein, da sonst Filamentreste zur Seite raus gedrückt werden.


    In beiden Fällen kannst Du das Druckergebnis wie einen Erdnussflip zusammen drücken und genau so knistert es auch.


    Temperatursensor hast Du schon getauscht? Kostet ja nicht die Welt, so um die 2 Euro. Ansonsten mal auf eine Vollmetallhalsschraube umsteigen, da kommt dann kein Teflonröhrchen mehr rein.

    Wie gefährlich? Hmm, ich bin von einem 220V-Schlag noch nicht gestorben und ich gehe mal davon aus, dass man so ein Gerät auch entsprechend behandelt und mit seinen Pfoten nicht überall rumfummelt.


    Wie gesagt, ich habe drei von den Teilen im Original seit über einem Jahr im Einsatz und noch keinen Schlag bekommen.

    Infrarotthermometer kannst Du in der Regel vergessen, da viel zu ungenau. Hatte genau die gleichen Probleme mit der unterschiedlichen Temperaturmessung (Anzeige Drucker und Thermometer). Beim Infrarotthermometer spielen viel zu viele Unwägbarkeiten mit rein wie z.B. Reflektion usw.


    Habe mir beim Chinamann ein Thermometer mit wechselbaren Thermistoren besorgt und siehe da, es ist viel genauer und stimmt sogar bis auf 1°C mit dem geeichten Thermometer in der Firma überein. Das billige Infrarotthermometer zeigt Abweichungen bis zu 25°C zum Display und dem anderen Thermometer.


    An sich stimmen bei mir bei allen CTC Prusa die Hotendtemperaturen bis auf circa 4°C Abweichung im Display mit den gemessenen Temperaturen überein.


    Ggf. kann es auch an Deinem Filament liegen. Jede Sorte verlangt andere Einstellungen und man kann sich nur ungefähr auf die Angaben auf der Spule verlassen. Habe z.B. eine Spule, da steht als empfohlene Drucktemperatur 190-210°C drauf. Damit brauche ich erst gar nicht anfangen... ab 220°C läuft es einwandfrei. Bei einer Anderen soll mit ab 210°C gedruckt werden und bei mir ist dann selbst Trinkjoghurt dicker. Da reichen max. 195°C als höchstes der Gefühle.


    Vielleicht also einfach mal verschiedene Filamente von unterschiedlichen Firmen ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu kriegen.