Posts by Tyr

    Mannomann, ich würde mal sagen: Das wäre Ihr Preis gewesen - ein Fettnäpfchen!!!! Aber kann ja mal passieren!


    Naja, ich muß dem Mr. Admin hier mal Recht geben. Ich bin auch seit 1996 beim Internet dabei, hatte meine ersten Server noch in Amerika angemietet, da die Preise in Deutschland exorbitant hoch waren und unterhalte auch heute noch Server, die aber mittlerweile eher dem Hobby dienen. Wir hatten vor etlichen Jahren den größten europäischen Clan bei einem Ego-Shooter und haben da in europäischen Ligen gespielt - natürlich alles online und über ein Forum gesteuert. Ich kann daher sehr gut nachvollziehen, was unser Mr. Admin hier meint und dass er sich etwas auf den Schlipps getreten fühlt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es ist, die Leute bei der Stange zu halten, Hobby und Beruf miteinander zu vereinbaren und das Ganze auch noch zu finanzieren.


    Ich würde mal sagen: Schwamm drüber und behalte Dein Fettnäpfchen, Poly! ;)


    Jetzt mal zu den Monitoren: Ja, eine Röhre ist und bleibt das BESTE für eine farbgetreue verbindliche Wiedergabe. Mittlerweile gibt es aber auch sehr gute Flachbildschirme, die farbgetreu abbilden. Diese sind jedoch nicht mit dem Mediamarkt-Monitoren zu verwechseln. Wichtig ist bei allen Arten von Monitoren, dass sie genau kalibriert werden. Und damit ist nicht gemeint, eine Farbtafel an den Monitor zu halten und dann die Knöpfchen zu drehen, sondern die Kalibrierung mit einem Colorimeter.


    Gute Monitore im Flachbildschirmbereich sind z.B. der

    Eizo FlexScan EV2785-BK

    Lenovo ThinkVision P44w-10

    und der Testsieger

    Dell Ultrasharp UP3218K

    der aber auch sofort mit Preisen ab 3.000,00 € zu Buche schlägt. Die anderen Monitore beginnen bei circa 750,00 €.

    Dito. Was ich mittlerweile aber mache ist den Fluss der ersten Schicht auf 105..110 zu erhöhen.

    Und bei sehr dünnen/kleinen Teilen (<5mm) natürlich BRIM von 2-3 mm dazu ( pepito84 )

    Upps, das halte ich genauso und finde es eigentlich selbstverständlich. Daher hatte ich es nicht noch mal explizit erwähnt. Fluss erste Schicht ist bei mir 103 % und beim Brim bin ich etwas großzügiger. Da habe ich 10 Linien mit einem Abstand von 0,2 mm zum Werkstück. Die 0,2 mm haben den Vorteil, dass Brim und Werkstück zwar immer noch miteinander verbunden sind, sich aber viel leichter trennen lassen, da sie nicht komplett verschmelzen. Den Trick hatte ich mal irgendwo gelesen und funktioniert super.

    PLA mit 235°C? OK, dann soll es auch mal verbrennen dürfen... ;)


    Du hast aber mal überprüft, dass die Temperaturen auch tatsächlich stimmen? Gerade im Heizbett ist das oftmals nicht der Fall. Ich habe die Vermutung, da bei Dir die Erhöhung auf 65°C schon etwas gebracht hat.


    Bei der Düsentemperatur drucke ich fast alles vom ersten bis zum letzten Layer immer mit der gleichen Gradzahl. Habe da bis auf wenige Ausnahmefälle noch nie unterschiedliche Temperaturen eingestellt.


    Beim Druckbett und PLA variiere ich zwischen 50 - 60°C und einer Drucktemperatur zwischen 190 - 210°C max. (Kommt immer auf das verwendete Material und Hersteller an).


    Druck erfolgt auf einer nackten Glasplatte (wegen der schönen glatten Flächen) und hat bei korrekter Kalibrierung und vorherigen Abreiben mit Iso-Alkohol (99,9%) noch nie Probleme gemacht.


    Ein mit entscheidener Faktor ist natürlich das verwendete PLA. Habe so ziemlich alle durchprobiert und auch schon mal was dazu geschrieben. Der Mieseste von allen ist die B-Ware von OWL, jetzt wohl Filamentwerk, die A-Ware von denen geht so einigermaßen. Was auch sehr gut ist, sind die Filamente von eins3D, aber auch etwas teuer.


    Letztendlich bin ich bei den Filamenten von sienoc hängen geblieben. Erstklassige Ware zum vernünftigen Preis. Die Filamente laufen auf all meinen Druckern gleich gut und absolut problemlos - egal ob auf Glasplatte, Ultrabase oder FTE-Platte -> haften optimal und haben ein super Druckbild und -verhalten. Diese Filamente werden umgelabelt auch von anderen Händlern unter deren Namen zu höheren Preisen verkauft. Da lohnt es sich, direkt bei sienoc zu kaufen, da hier die Auswahl sehr umfangreich ist und die Kilorolle PLA bei 14,90 € anfängt. Das Material läßt sich bei 190-205°C hervorragend drucken. Nur beim PLA mit Metallpulver werden höhere Temperaturen benötigt. Vielleicht ist das ja mal eine Empfehlung für Dich, das Material auszuprobieren.


    Ansonsten, wenn Du Dein vorhandenes Material erstmal wegmachen willst, hast Du schon mal an die altbekannte Variante mit dem verdünnten Holzleim gedacht? Das funktioniert immer mit der Haftung....

    Hmm, ich frage mich gerade, was machst Du mit dem Papier? Bin jetzt etwas ratlos.
    Klebst Du es auf das Druckbett oder nimmst Du es zum Leveln oder baust Du daraus einen Papierflieger?


    Bin im Moment völlig überfragt und durcheinander....


    ... denn als Druckbett sollte ja eine geeignete Unterlage wie Glasplatte, Glasfliese, Druckmatte wie Ultrabase oder eine FTE-Platte dienen.


    ... denn zum Leveln reicht ein kariertes Blatt Papier sofern es nicht mehr als 80 g/qm hat, in den meisten Fällen aus.


    ... denn optimal zum Basteln eines Papierfliegers ist das Papier durchaus geeignet und damit der beste Erfüllungszweck.


    Ansonsten habe in keine Vorstellung, was Du damit im 3D-Druck anstellen willst.

    Das kannst du nicht mit einer Wasserwaage - bei mir sind es oft Unterschiede von 0,05 - 0,1 mm, was dir glaube nicht mal die teuerste digitale Wasserwaage der Welt anzeigen kann...
    Ich mache das so: leveln, motoren aus. Düse an linken rand schieben + optisch prüfen (Augenhöhe = Druckoberfläche; man sieht auch einen 0,1 mm Spalt sehr gut)..an rechten Rand schieben + optisch prüfen. Die entsprechende Achse manuell drehen + gegenprüfen und ggf. nachkorrigieren. Da sieht man viel mehr als dir eine Wasserwaage anzeigen kann :)


    Ist der Würfel so wellig oder sollte das so sein?

    Da hast Du natürlich Recht. Es reichen da wirklich minimale Abweichungen und Verkantungen. Hätte ich auch weiter ausführen sollen, dass das nur der Grobeinstellung dient und die Feinjustierung per Auge und Testen erfolgen sollte. Z-Achse manuell verfahren und meistens hört bzw. sieht man ja auch dann, wo er hakt bzw. nur sehr schwer läuft. Dann immer minimal korrigieren und wieder versuchen bis es passt.

    Hmm, an der Firmware sollte es normalerweise nicht liegen. Ich hatte drei von den Dingern, habe sie zusammen gebaut und nie etwas an der Firmware geändert. Einer ist noch in Betrieb und hat auch noch die Original-Firmware mit den ersten Original-Einstellungen drauf.


    Trotzdem hatte ich mal das gleiche Problem wie Du. Das Teil blieb bei einer bestimmten Höhe einfach hängen und ging nicht weiter. Hier tendiere ich zu der Lösung von Polygoner, denn bei mir war der Grund ähnlich.


    Wichtig bei den Holzkisten ist, dass Du oben keine zusätzlich Führung für die Z-Spindeln einbaust. Die Achsen müssen im Betrieb wackeln wie ein Hundeschwanz. Das Problem war gelöst, als ich die Verbindung Motor/Z-Spindel von der Aluhülse auf Schlauch umgestellt habe. Evtl. Verkantungsprobleme gibt es da nicht und da die Z-Spindel nur für den Hub nach dem Layerdruck zuständig ist, auch keine Qualitätsverluste.


    Ebenfalls kann ein Grund sein, dass Du die Extruderbrücke nicht ganz parallel beim Zusammenbau aufgesetzt hast. Dann druckt er eine Zeitlang und verkantet dann. Als Folge geht nichts mehr in die Höhe. Da reichen schon ein paar Zehntel Millimeter. Sollte das der Fall sein, brauchts Du den ganzen Drucker aber nicht wieder auseinander bauen, sondern kannst es von Hand nachregulieren. Drucker ausschalten und die Achse (rechts oder links) einfach per Hand etwas rauf oder runter (wie eben notwendig) drehen. Ich habe da einfach eine kleine Wasserwaage drauf gelegt (natürlich vorher drauf geachtet, dass der ganze Drucker auch waagerecht steht - sonst ist es witzlos) und dann per Hand in die Waage gedreht.


    Wie gesagt, ich tendiere hier zu einem Hardwarefehler. Probier mal aus, bei mir hat es geholfen.

    Hmm, kommt jetzt ein wenig der Glaskugel gleich, so wie Du das Problem beschreibst. Ein Foto wäre da wirklich hilfreich.


    Ich vermute mal, dass Du meinst, dass die Außenwände nicht miteinander verbunden sind, sondern sichtbar getrennt? Man kann sie dann auseinander falten. Das Problem hatte ich auch einmal beim TPU. Erhöhe einfach mal die Extrusionsbreite der Düse. Ich bin da ausnahmsweise mal über 0,50 gegangen und der Fehler war beseitigt.

    Hallo, ich stimme Polygoner mit seiner Aussage zu den Filamenthaltern auf dem Bizer voll und ganz zu. Da sollten sie auf keinen Fall hin. Denn wie Du auf Deinem eigenen Foto schon selbst erkennen kannst, stehen sie nach hinten über. D.h. das komplette Gewicht lastet auf den Sperrholzbrettchen und zieht und zerrt zur Rückseite (Hebelwirkung). Da ist es vollkommen uninteressant, wieviel sich die Rollen bewegen oder auch nicht. Das Gewicht zieht immer nach hinten und unten. Es ist eine permanente Belastung, die mit der Zeit die Struktur des Gerätes verändern wird. Das kann bis zum Bruch des Sperrholzes führen.


    Der Bizer hat von Haus aus hinten zwei Halter für Filament, die sich bei mir bestens bewährt haben. Die Rollen sind ziemlich weit unten und quer befestigt, was den Zug stark verringert. Dazu eine Filamentführung für beide Rollen schnell gedruckt und montiert, da läuft es problemlos und Du gehst kein Risiko ein.




    Zum Drucken selber: Ich drucke seit Jahren nur noch auf einer reinen Glasplatte ohne Zusätze. Da bekommt man so schöne spiegelnde Oberflächen. Das setzt natürlich voraus, dass das Bett genauestens gelevelt ist. Mit der Zeit geht das Leveln durch Übung sehr schnell von der Hand.


    Bei Deinem Werkstückkühler sieht die Unterseite eher so aus, als ob die Druckplatte nicht plan ist. Einige Teile der Unterseite sehen gut aus, bei anderen sind die Bahnen zu erkennen. Lässt auf eine Unebenheit schliessen. Daher schwöre ich auf Glas, da die doch schon besser sind.


    Mit der Achse ist mir noch nie aufgefallen und habe auch nie nachgemessen. Solange er vernünftig druckt, ist mir das aber auch egal. Wenn der Drucker richtig eingestellt ist (Gelevelt und im Programm), bringt er nach meiner Auffassung sehr gute Ergebnisse. Ist aber hauptsächlich eine reine Einstellarbeit im Slicer und für jedes Filament erneute Arbeit.


    Appropo Filament: OWL-Sat-Filament ist nach meiner persönlichen Erfahrung immer ein Risiko. Habe bei der B-Ware überwiegend nur schlechte Erfahrungen gemacht. Die Durchmesser auf einer Rolle schwankten um bis zu 25 %, so dass auf einmal mitten im Druck nichts mehr ging, da dass auf einmal über 2 mm dicke Filament nicht mehr durch die Tube passte. Oder es auf einmal so dünn wurde, dass keine Deckung mehr erreichbar war. Hat etliche Drucke versaut. Problemlos bei OWL ist bei der A-Ware besonders das Metallic-Filament. Da hatte ich noch nie Schwierigkeiten. Bei mir kommt nach Testen vieler Anbieter nur noch SIENOC-Filament in jeden meiner Drucker. Besseres Filament hatte ich noch nie und die bieten jede Menge ausgefallener Sachen an. Was ich von denen nicht empfehlen kann, ist das Holzfilament. Alle anderen sind super und das zu sehr günstigen Preisen. Viele Anbieter vertreiben im übrigen SIENOC-Filament unter ihrem eigenen Label zu erhöhten Preisen.

    Super, dass Ihr das Problem so schnell lösen konntet, denn ich hätte da nicht viel helfen können. Ich drucke ja grundsätzlich bei keinem meiner Drucker über SD-Karte sondern nur über USB. Ist halt einfacher und weniger problembehaftet wie über Karte.


    Aber Kartenslot wäre auch meine Vermutung gewesen, da am TEVO dieser auch verdreckt war und nicht mehr wollte. Habe ich durch Zufall gemerkt, als ich eine Flash-Air probieren wollte. Die Teile sind billigste Ware und die Kontakte verschmutzen schon beim Hingucken. Lasse jetzt immer einen alten SD-Micro-auf-SD-Adapter drin, dann ist der Cardreader mit seinen Kontakten geschützt und es kann nichts verdrecken, falls ich das Ding doch einmal brauchen sollte.


    Ja, was soll ich Neues über den Anycubic 4Max sagen? Er druckt immer noch genau so gut wie am ersten Tag und erledigt zuverlässig seinen Dienst. Ausser TPL/TPU kann man einfach alles mit ihm drucken.


    Experimentiere im Moment gerade mit Layerhöhen von 0,05 mm und bin schon recht zufrieden mit den Ergebnissen:

    Die preiswertesten/besten (P/L) Druckauflagen sind meiner Meinung nach FR4 / GFK Platten.

    Ich nutze die starke 1mm Variante auf meinen Druckern.

    Habe ich auch noch welche rumliegen, da ich das natürlich mal probiert habe. Was mich daran stört, ist, dass man da öfter mal die Platten anschleifen muss und die Oberfläche nicht spiegelt. Auch ist es besser, mehrere zu haben, denn wo mal ABS drauf war, ist es schwierig andere Materialien zum haften zu bringen.

    Aber wieso ist dann die untere Fläche so gewölbt? Ist doch eindeutig Warping oder ich bin blind. Dann sprechen auch diese Ecken dafür.


    OK, Du sagst, das Du auf Kaptan-Folie druckst. Aber doch wohl nicht direkt auf dem ALU-Druckbett, oder? Denn das Ding ist nicht plan. Da wirst Du noch größere Probleme insbesondere bei größeren Objekten bekommen. Solltest Du tatsächlich direkt auf das Alubett mit Kaptan drucken, sind die Druckergebnisse schon sehr gut. Viel mehr kannst Du dann nicht erwarten.

    Also wenn noch nicht geschehen, erstmal eine Glasplatte in 4mm Stärke besorgen. Zur Not tut es am Anfang auch ein 2mm-Glas aus einem billigen Bilderrahmen. Hauptsache Du gleichst das unebene Alubett erstmal aus.


    Ansonsten, wenn Du die Bedingung eines guten Druckbettes schon erfüllt hast und es tatsächlich zu keinem Warpeffekt kommt, dann versuche mal Folgendes:


    • Materialfluß auf 0,90 - 0,95
    • Ausrollen 2 mm
    • Retract 5 mm bei mind. 60 mm/s Einzugsgeschwindigkeit
    • Z-Punkt für schnellste Druckzeit
    • ggf. Düse abwischen 5 mm

    Ein wenig damit experimentieren, dann sollte es klappen. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass das Druckobjekt nicht warpt. Ansonsten nutzt alles nichts!!

    Hallo, so wie ich das sehe, hast Du ein enormes Warping bei Deinem Druck oder der Tisch ist so stark gewölbt ;)

    Auf dem Bild sehen alle Seiten so aus, als hätten sie sich extrem vom Bett gelöst. Dann entstehen solche Gebilde. Das hat nichts mit Makerbot zu tun.

    Ergo:

    • Bett neu und vernünftig kalibrieren (Das berühmte Blatt Papier verwenden).
    • Das PLA sieht wie das mitglieferte Probematerial aus. Wenn es das ist, dann ist die optimale Drucktemperatur 190°C bei 60°C Bett.
      Bei allen anderen Materialien mußt Du die ideale Kombination durch Probieren finden. Jede Material, manchmal auch jede Rolle des gleichen Herstellers, verhält sich anders.
    • Ich denke mal, Du druckst auf einer Glasplatte und nicht auf dem nackten Alubett? Auf einer Glasplatte kann man bei optimaler Kalibrierung ohne Hilfsmittel drucken. Ansonsten es einfach mal mit einen Haftvermittler probieren. Zur Not geht einfaches Haarspray, ist aber auf Dauer eine Sauerei. Bewährt hat sich bei PLA und anderen Materialien EINFACHER Holzleim Classic (kein Express oder Ähnliches) im Verhältnis 1:4 mit Wasser vermischt und die Glasplatte damit eingepinselt. Hält dann viele Drucke lang.

      Wichtig ist halt, dass sich der Druck nicht wellen(warpen), also an den Ecken ablösen kann. Du kannst auch in Ultrabase oder andere Folien investieren, ist aber in der Regel nicht nötig.

    Ich lass mir die Glasplatten fuer meinen A10S vom Glaser zuschneiden (310x310x3mm) und zahle pro Platte um 1 Euro. Ich drucke Delrin mit Bett-Temperatur von 140 Grad und habe bisher keine Probleme mit dem Fensterglas gehabt. Bei ABS streiche ich die Platte mit in Aceton geloestem ABS ein und habe bei Bett-Temperatur von 110 Grad keine Warpingprobleme.

    Die teuren Spezialauflagen sind meiner Meinung nach unnoetig.

    Bin ich Deiner Meinung mit den Glasplatten. Die reichen in der Regel völlig aus. Ich drucke da jedoch direkt auf das nackte Glas und benutze keine Hilfsmittel wie z.B. Leim, Haarspray oder sonstiges. Man bekommt dann so schön glänzende Oberflächen.

    Einige Materialien wie z.B. ABS funktionieren aber auf nackten Glas nicht. Und bevor ich da die ganze Schmiererei mit irgendwelchen Haftgrund wie z.B. Aceton mit gelösten ABS anfange, bevorzuge ich das Ultrabase. Da hält alles drauf und ich muss nicht irgendetwas anrühren, aufpinseln oder sprühen, sondern nur losdrucken. Und dafür, dass das Ultrabase ewig hält, finde ich den Preis inkl. Glasplatte für angemessen.

    Hallo und willkommen im Forum,


    nach diesem Foto sind etliche Veränderungen - auch an der Software - vorgenommen worden. Zum Einen Verschönerungen wie die selbst gedruckten Ecken und zum anderen die Achslager, Kabelkette, Z-Lagerverstärkung und oben am Extruder die entsprechenden Zuführungen, die allesamt empfehlenswert sind.


    Das Druckbett ist - so wie auf dem Foto zu erkennen - das Originaldruckbett mit Kaptonband. Hier ist jetzt die Frage, ob bisher direkt darauf gedruckt wurde. Sieht aber auf dem Foto nicht danach aus und ist auch nicht zu empfehlen.

    Nach Deiner Schilderung (Filament sammelt sich an der Düse) gehe ich mal davon aus, dass er in der Luft zu drucken beginnt, da die Glasplatte, auf der der Vorbesitzer gedruckt hat, einfach fehlt und diese in der Regel 4-5 mm dicke Platte entscheidend ist. Schaue mal am Drucktisch hinten - direkt in gerade Linie zum Z-Endstoppschalter nach, ob da ein gedruckter Clip aufgesetzt ist. Das wird gern genommen, um den Endstopp die richtige Höhe für die Glasplatte anzuzeigen. Das kann dann natürlich nicht funktionieren und der Drucker meint, dass er auf der richtigen Höhe ist und fängt an in der Luft zu drucken. Dann kommen Deine Filamentklumpen dabei raus.

    Wenn meine Schilderung zutrifft, dann suche mal, ob die Glasplatte irgendwo dabei ist und setze sie mit Klammern auf das Druckbett. Dann kalibrierst Du das Ganze mit dem berühmten Blatt Papier und schon sollte der Drucker richtig loslegen.
    Richtige Kalibrierung sollte ja kein Thema, Erklärungen gibt es hier ja zuhauf.


    Was ich nicht sehen kann, ist, ob noch die Originalextruder verbaut sind oder die verbesserten selbstgedruckten Extruder mit Spannhebel. Da könnte auch schon ein Punkt sein, der entsprechende Fehler verursacht. Wenn möglich, stell mal ein Foto davon ein.


    Softwaremäßig ist als Firmware nicht mehr die Original-Software drauf, sondern die modifizierte Sailfish-Version in der Version 7.7, die etliche Zusatzeinstellungen ermöglicht. Kann also sein, dass daher MakerBot meckert, da er nur die "Original-Firmware" (CTC hat da zwar auch dran rumgefummelt, aber MB akzeptiert sie) arbeiten möchte.


    Wenn Du am Anfang kein Geld für Slicersoftware ausgeben willst, empfehle ich es mal mit MatterControl zu versuchen. Ist kostenlos und für den Anfang ganz gut. Die entsprechenden Treiber werden da gleich mitinstalliert.

    Ich habe auf Sinterbronze-Lager umgebaut. Vorteil ist der deutlich ruhigere Lauf bei wenig Wartungsaufwand (ab und an die Wellen reinigen, einölen, fertig). Nachteil ist, daß man sich dafür passende Halter drucken muß (und für den CTC i3 Pro B mußte ich die sogar selbst konstruieren, weil keine fertigen mit passendem Lochbstand für den Heizbetthalter des Pro B verfügbar sind). Und die Wellen müssen was können, was die von CTC gelieferten definitiv nicht erfüllen. Läuft jetzt aber 1A und sehr leise.


    ....

    Verzeih mir bitte, aber ich kann Dir da leider immer noch nicht folgen, warum andere Lager? Meine Original-Lager laufen ruhig, der Wartungsaufwand ist der Gleiche. Ich reinige und öle nur die Stangen mit weißen Lithiumfett und das war es. Läuft alles seit 2 Jahren problemlos.


    "Und die Wellen müssen was können, was die von CTC gelieferten definitiv nicht erfüllen." - WAS müssen die Wellen können? Wäre ja mal interessant das zu erfahren.

    Stell doch einfach mal ein Foto vom Drucker hier rein. Dann kann Dir auch bezüglich des Models geholfen werden.


    Das dürfte mit dem Reden dann aber schwierig werden. Wenn ich jetzt nicht total durcheinander bin, ist FreeCAD ein Konstruktionsprogramm, wo Du Deine Teile entwerfen kannst und kein Slicer.


    Da brauchst Du immer einen Slicer wie Cura, S3D, MatterControl oder ähnliches. In diesem werden Deine fertig konstruierten 3D-Teile dann für den Druck aufbereitet und entsprechend der Sprache Deines Druckers im entsprechenden Code erstellt. Da kommt es halt auch wieder drauf an, welchen Drucker mit welcher Firmware Du hast... z.B. Marlin, Repetier, Makerbot, RepRap usw.


    Das alles setzt ein wenig voraus, sich mit der Materie zu beschäftigen, zu lesen, zu probieren und zu lernen.

    Mit Deinen eingestellten 96 %. Die sind für die Firmware dann 100 %, welche Du über den Regler am Gerät individuell nochmal verändern kannst.


    Ergo: in Cura 96 % eingestellt -> als 100 % im Display angezeigt -> über Geräteregler sagen wir mal um 10 % verringert -> Displayanzeige 90 % -> realer Wert Cura 96 % - 10 % = 86,4 %

    Bevor Du Deinen Drucker jetzt frustiert verkaufst, hast Du entsprechend den Größenverhältnissen, die Du zu drucken gedenkst, auch mal die Düsengröße angepasst? Ich schätze mal, Dir fehlen bei der Figurengröße die Details....


    ... je feiner die Details sein sollen (gerade bei Figuren in Deiner gewünschten Größe) wirst Du diese mit einer 0,4 mm-Düse nur schwer erreichen können. Dafür setzt man kleinere Düsen mit bis zu 0,1-mm-Durchmesser ein. Dann kann man die Details wesentlich genauer drucken. So mache ich es zumindest bei kleinen Sachen und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen.


    Nur wenn Du das schon probierst hast und es für Dich immer noch nicht passt, würde ich das Teil verkaufen. Ansonsten probier es einfach mal aus.... so ein Satz Düsen von 0,1 - 0,5 mm gibt es für ein paar Euro (3-6) beim freundlichen Chinamann.

    Hallo und willkommen im Forum!

    Welchen CTC hast Du denn? Den Bizer, den I3 oder einen anderen? Denn da gibt es ja auch große Unterschiede.


    Meine Empfehlung ist, bevor Du am ABS verzweifelst, bleibe erstmal beim PLA, bis der Drucker hiermit zu Hundertprozent funktioniert und die Ergebnisse perfekt sind.


    Wenn Du zu früh an ABS gehst, wirst Du nur frustiert und verlierst vielleicht die Lust am "Schmelzen". ABS ist sehr heimtückisch und verlagt viel Erfahrung im Umgang mit dem Drucker und seinen Einstellungen.


    Bei einigen "offenen" Druckern würde ich eh von ABS abraten, da es fast unmöglich ist, solches vernünftig zu drucken. ABS schreit in der Regel förmlich nach einen komplett geschlossenen Drucker, da ansonsten das Warping Dich zur Verzweiflung treibt.


    Beim Bizer kann man einen geschlossenen Bauraum recht einfach verwirklichen. Es soll aber auch Leute geben, die über einen I3 einfach einen großen Karton stülpen und damit Erfolg haben. Probiere einfach aus und mache Deine eigenen Erfahrungen, denn man weiß ja: "Versuch macht klug!" - Viel Spaß mit Deinem Drucker.

    So, nach langer Zeit mal wieder ein paar Worte zu diesem Drucker:


    Was soll ich schreiben? Er druckt und druckt und druckt!


    Druckbett einmal am Anfang gelevelt und seitdem nie wieder.


    Druckdüse immer noch die Originale aus der Lieferung. Noch nie Stau oder Verstopfung gehabt. Material wird wild gewechselt zwischen PET, PLA und ABS.


    ULTRABASE immer noch wie neu und haftet, haftet, haftet. Einzig bei Materialwechsel z.B. von PLA auf ABS und umgekehrt sollte man das Bett UNBEDINGT mit Isopropalalkohol abreiben. Sonst gibt es Probleme.


    Etwas Negativ ist der Materialwechsel, der bei anderen Druckern wesentlich einfacher geht. Aber dies ist der etwas eigenwilligen Anordnung der Bauteile geschuldet.


    Als Negativ könnte man ebenfalls werten, dass der Drucker aufgrund der Anordnung nicht für TPU/TPL geeignet ist. Diese Materialien laufen absolut nicht vernünftig, obwohl es ein Direktextruder ist.


    Ansonsten immer noch sehr zufrieden mit dem 4Max, besonders beim ABS-Druck.

    Nichts, warum sollte ich? Bei mir sind alle meine Drucker so, wie sie geliefert wurden. Zumindest bei den Achsen, Lagern usw.


    Ich baue grundsätzlich nur - wenn nötig - die Extruder und Hotends um. Alles Andere ist original. Naja, die eine oder andere Verschönerung vielleicht noch. Und an einem Bizer nach Boardvernichtung das neue Rumba-Board.


    Warum sollte ich auch etwas umbauen, was gut funktioniert? Die Druckergebnisse sprechen für sich!!!


    Mit ein wenig Feintuning und investierter Zeit laufen die Teile nämlich auch im Originalzustand sehr zufriedenstellend. (Außer bei einigen Modellen die wirklich sehr schlechten Extruder und Hotends;))

    Genau meine Meinung. Ich halte auch nichts von der Panikmache, dass es dieses Spezialglas ja unbedingt sein muß. Meine Preise von oben beziehen sich auf normales Glas für Glasregalböden, welches absolut stabil und hitzebeständig genug für die Anforderungen bis 110°C ist und völlig ausreicht. Die Platten sind seit Jahren im Einsatz.


    Bei den Speziallösungen hat mich, wie geschrieben, Ultrabase völlig überzeugt. Wenn der Drucker gut gelevelt ist und der Firstlayer sitzt, kann man selbst bei ABS Warping komplett vergessen. Finde ich einfach nur genial, da vorher bei allen anderen Lösungen, die ich ausprobiert habe, um ABS zu drucken, immer das Warpingproblem bestand.

    Willkommen im Club! So in etwa ist es mir auch gegangen...


    Habe dann den Bizer auf RUMBABoard mit 3,2"-TFT umgebaut. Ist aber eine Heidenarbeit, da alle Anschlußkabel mit neuen Steckern versehen müßen und die Firmware komplett neu eingerichtet und auf den Drucker angepasst werden muß.


    Ein neues Mightyboard ist relativ teuer, daher habe ich mir einfach zusätzlich aus einer Laune heraus einen komplett neuen Bizer bestellt. Nach dem großen Preisverfall bekommst Du den in der Bucht schon für 150,- €.

    Hallo zuerst einmal und ja, nach der Seriennummer her sollte es ein CTC DIY I3 sein, also die Holzversion.


    Polygoner hatte ja schon im Großen und Ganzen alles erklärt. Als Alternative zu Cura kannst Du nach meiner Meinung nach auch mal Mattercontroll ausprobieren. Damit bin ich beim I3 eigentlich immer gut gefahren.


    Bei der ewigen Streifrage ob USB oder SD-Card bin ich im übrigen sehr konträrer Meinung. Ich bin absolut kein Freund der SD-Karte und habe vielleicht bei all meinen Druckern im Laufe der Jahre vier- oder fünfmal über SD-Karte gedruckt. Ansonsten nur über USB. Ist einfacher und Du hast wesentlich mehr Kontrolle. Wichtig ist hierbei ein gutes USB-Kabel (mitgelieferten Schrott entsorgen), wo die Stromversorgung gekappt ist (Im Forum nachlesbar, wie es geht). Bei mir laufen selbst 48-Stunden-Druckaufträge nur über USB und das mit mehreren Druckern gleichzeitig, die alle an einem PC hängen. Also keine Sorge - das funktioniert einwandfrei! Im Moment, wo ich das schreibe, drucken gerade zeitgleich der TEVO und der AnyCubic jeweils einen 7-Stunden-Job und ich kann trotzdem den Computer weiter nutzen und auch zocken.


    Wirst Du aber alles selber noch rausfinden, einfach probieren. Denn im ersten Moment kannst Du nicht allzuviel kaputt machen. Alles ist einstell- und reparierbar. Lese bitte einfach mal unsere Ausführungen zum I3, wo wir alle Eventualitäten und worauf man achten muß, nochmal zusammen gefasst haben.


    Viel Spaß mit Deinem ersten Drucker. Man kann damit sogar sehr gute Druckergebnisse erzielen, wenn man sich die Zeit nimmt und sich ein wenig damit beschäftigt.

    Damit habe ich auch angefangen und war an sich auch zufrieden: Bei KODI die billigen Bilderrahmen geplündert und losgelegt. Und alles so für ungefähr 2,- €. Noch nicht mal zugeschnitten, denn es macht ja nichts, wenn die Glasplatte ein wenig größer ist als das Druckbett. Funktioniert ja auch alles einwandfrei.


    Da ich sehr gern direkt auf das Glas ohne jegliche Hilfsmittel wie Leim, Haarspray oder ähnliches drucke und die 2mm-Platte bei bestimmten Anforderungen dann doch ab und an Probleme verursacht, bin ich auf 4mm-Platten umgestiegen, die man sehr preisgünstig maßgenau geschnitten in der Bucht bestellen kann. Daher kann ich Deine Aussage von Teuer nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe die Platten genau auf mein Druckbettmaß fertig geschnitten für den TEVO Black Widow in dem Maß 250 x 400 x 4 mm für 8,13 € das Stück bekommen. Für den CTC Bizer mit 220 x 150 x 4 mm war ich sogar mit nur mit 4,50 € das Stück dabei. Da kann man nicht meckern. Habe gerade mal nachgeschaut und der Preis besteht heute auch noch. Komme daher mit Deinen Preisangaben absolut nicht zurecht... die Platten halten im übrigen nach zwei Jahren immer noch (außer einer, die ich fallen gelassen habe:)).


    Bei meinem 4max von Anycubic war serienmäßig ULTRABASE drauf, von dem ich dann absolut begeistert wurde. Da hält so ziemlich alles drauf, was man drucken kann. Die Platte hält bei mir jetzt seit einem Jahr genauso noch wie am ersten Tag. Wichtig ist, dass man sie ein wenig pflegt und ab und an mit Isopropylalkohol abreibt. Da man das Ultrabase in der Regel fertig auf eine 4mm-Glasplatte aufgezogen bekommt, finde ich den in der Bucht aufgerufenen Preis von 14,99 € in der Bemaßung 220 x 220 mm auch nicht für übertrieben. Da spart man sich den ganzen Mist mit dem blasenlosen Selbstaufkleben und hat etwas Vernünftiges, was ewig hält. Das Wichtigste für mich ist hier aber die absolute Haftung selbst von ABS, was mir den Preis wert ist, falls ich mal eine Neue für den 4max brauchen sollte.

    Mit dem TPU von OWL habe ich keine Erfahrung, da ich von denen kein Material mehr kaufe. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es da immer wieder Probleme mit dem Durchmesser. Habe etliche Rollen entsorgt, überwiegend die B-Ware.


    TPU habe ich von verschiedenen Herstellern getestet und war bisher nie so richtig zufrieden. Wichtig war jedoch immer, möglichst ohne Bauteilüfter zu drucken, sonst war es immer nur Schrott.


    Beste Erfahrungen habe ich dann mit dem TPU von SIENOC (Die Rolle unter 20€) gemacht, sowie auch mit allen anderen Filamenten von diesem Hersteller. Mittlerweile drucken alle Bekannten nur noch mit SIENOC und sind sehr zufrieden.


    Das TPU von denen verarbeite ich fast so normal wie PLA.


    Einzige Unterschiede:


    - Druckgeschwindigkeit 40 mm/s

    - keine Bauteillüftung bzw. bei wenigen Ausnahmen max. 20 %

    - Drucktemperatur zwischen 195 - 205°C

    - Bett direkt auf Glas 70°C


    Mit diesen Einstellungen sieht dieses TPU dann so bei mir aus (Layerhöhe 0,15):

    Ich gebe Dir da in vielen Dingen recht. Ist halt Geschmackssache. Nur ich lege mir in den seltesten Fällen für die Aufgaben und Materialien Profile an. Die besten Einstellungen für meine verschiedenen Filamente habe ich im Kopf und ändere sie direkt in den einzelnen Zeilen, damit ich auch varieren kann. Und da ist es jetzt absolut umständlicher geworden, da das Fenster mit den Einstellungen, wenn es aufgeklappt ist, den Drucken/Slicen/Speichern-Button überdeckt und man erst die Einstellungen hochklappen muß. Man kann natürlich auch nur wenige Einstellungen anzeigen lassen, dann muß man aber mehr scrollen, was auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.


    Ich habe Cura auf einem 34"-Monitor laufen und muß ehrlich sagen, daß die neue GUI mich selbst darauf nicht umhaut. Ansonsten hätte ich auch nicht geschrieben, dass sie mir überhaupt nicht gefällt und es vorher bei dieser Monitorgröße angenehmer war.


    Ansonsten habe ich tatsächlich bis heute immer noch nichts Neues entdeckt, was einem vom Hocker haut. Da ist der Versionssprung auf 4.0 übertrieben. Ich hege da jedoch den Verdacht, dass das ein Schnellschuß geworden ist, um S3D zuvor zu kommen, die je die nächste Version angekündigt haben.

    Manchmal hilft es auch, in diesen Bereichen die Drucktemperatur runter zu setzen. Ich gehe bei empfindlichen Stellen durchaus auch mal 10-15°C runter und variiere sie layerweise.


    Wie das mit Cura geht, kann ich Dir nicht sagen, da ich überwiegend S3D nutze, wo ich für jeden einzelnen Layer Temperatur und Bauteillüftung einstellen kann.


    Mit wieviel Grad druckst Du eigentlich und welches Filament? Bei PLA gehe ich bei einigen Filamentsorten an solchen Stellen bis auf 180°C runter, bei anderen sind 190°C optimal. Druckgeschwindigkeit ist meistens durchgehend 60 mm/s -10% bei Außenlinien.


    Je nachdem was Du für einen Bauteillüfter Dein Eigen nennst, kann übermäßige Kühlung bei zu hoher Drucktemperatur auch genau das Gegenteil vom eigentlich Sinn und Zweck bewirken. Hatte dieses am eigenen Druckstück erleben dürfen: Schönen starken Radiallüfter als Bauteillüfter eingebaut, diesen auf 100% gestellt und das PLA leider mit einer viel zu hohen Temperatur (220°C) gedruckt. Da hat der Lüfter mir die Layer fast runtergepustet und ich hatte die schönsten Verformungen am Druckobjekt. Seitdem läuft der Lüfter mit maximal 60 % und ich drucke so "kalt" wie möglich. Dadurch bleiben auch die kleinsten Details gut erhalten.

    Schau sie Dir doch einfach mal an. Man kann ja mehrere Versionen nebeneinander haben. Angeblich soll sie aufgeräumter sein also übersichtlicher sein... kann ich für meinen Teil nicht nachvollziehen.


    Aber warum hast Du 3.4? Die 3.6 war doch super und sehr gut...

    Seit kurzem ist ja die neue Version von CURA als 4.0 erschienen und ich habe sie sofort ausprobiert.


    Unter uns gesagt, bin ich davon bisher nur enttäuscht. Änderungen habe ich bis jetzt keine entdeckt, außer vielleicht einige Verbesserungen unter der Haube. Neue Funktionen sind mir nicht aufgefallen. Habt Ihr etwas gefunden?


    Am meisten bin ich aber von der neuen Oberfläche enttäuscht. Die vorher eigentlich aufgeräumte Oberfläche stellt sich mir nun als heilloses Chaos dar, wo man nichts wieder findet und für gewohnte "Klicks" erstmal suchen muß. Teilweise überlagern sich - je nach Bildschirmauflösung - die Fenster und verdecken sich gegenseitig. Ich persönlich finde das neue Erscheinungsbild einfach nur schrecklich. Was haltet Ihr davon?


    Ehrlich gesagt, bin ich mir nicht sicher, ob sich die Entwickler da einen Gefallen getan haben. Wie ist da Eure Meinung?


    Hmm, ich glaube, eine neue Funktion habe ich gefunden, die vorher nicht da war: Man kann jetzt endlich GCode als Einzelbefehl senden. Ist das wirklich neu oder habe ich es bisher nur übersehen?

    Hmm, entweder ich bin blöd oder die falschen Einstellungen konnte man schon in den ersten Bildern sehen. Eindeutig ein Fall von Unterextrusion nach meiner Meinung. Wenn der Düsendurchmesser mit 0,4 mm eingetragen ist und die Linienbreite mit 0,3 mm - was soll dabei raus kommen? Genau diese Ergebnisse auf den Fotos! Oder meine ich das nur?


    Die automatische Einstellung ist bei einem Düsendurchmesser von 0,4 mm in der Regel 0,48 mm. Das kann man je nach Material und Fluß normalerweise bis auf 0,4 mm runter regeln. Alles darunter und dann noch so stark drunter wie 0,3 mm sorgt für diese Fehler. Oder irre ich da?

    Vier Stück sind OK. Bei weniger hebt sich ggf. das Glas aufgrund der Ungleichheit des Alubettes ab und wird nicht richtig angedrückt. Dadurch kann es dann auch nicht gleichmäßig warm werden und es kommt zu Temperaturunterschieden. Ist für die Haftung nicht so gut.


    Beim Bizer kannst Du die Klammern aber auch problemlos vorn und hinten anbringen, denn nach hinten ist ja zur Rückwand noch genug Platz, wo sie nicht stören und auch nach vorn gibt es genug Raum.


    Achte nur darauf, dass die Klammern nicht im Verfahrweg des Kopfes z.B. bei Autohome oder End an die Düse anstoßen. Lassen sich aber sehr gut dementsprechend positionieren.

    Auch mit Klemmen, aber kleinere und die seitlich, also rechts und links, angebracht. Wenn Du nicht so Riesenteile nimmst und die richtig plazierst, stößt auch nichts an.


    Zusätzlich kannst Du die Bügel zum Zusammendrücken nach dem Befestigen ganz einfach abnehmen und nur bei Bedarf wieder dran machen. Spart eine Menge Platz. Die Drahtbügel rechts und links zusammendrücken und schon kannst Du sie raus nehmen.

    ... und heute mal den Deckel für den 4max fertig gestellt. Eben in Tinkercad entworfen und auf der Witwe gedruckt, fünf Reihen weiße LED rein geklebt und es passt.


    Druckergebnis bei ABS noch besser als vorher, absolut kein Warp. Was will man mehr.


    Das sehe ich ähnlich und der Radiallüfter wäre auch mein nächster Vorschlag gewesen. Bei mehreren Lüftern, die dann vielleicht auch noch unterschiedlich stark "blasen", kann es zudem zu Luftverwirbelungen kommen, die dann genau das Gegenteil bewirken wie anfangs bezweckt.


    Andererseits habe ich noch keine Schwierigkeiten mit Überhängen beim Bizer und dem von mir verwendeten Lüfter gehabt, denn es kommt ja NICHT nur auf den Lüfter an. Sondern viel WICHTIGER sind nach meinen Erfahrungen die Einstellungen im Slicer, wo man ja genau auf die gestellte Anforderung entsprechende Einstellungen vornehmen kann.


    Jedes Material verhält sich anders und muß natürlich vorher getestet und das Druckverhalten dementsprechend angepasst werden. Dazu gehören dann eben Änderungen in den betroffenen Bereichen von Temperatur, Geschwindigkeit usw.. Kann ja alles Layergenau eingestellt werden.


    Gar keine Probleme mit Überhängen sollten auftauchen, wenn man mit Stützstruktur druckt.

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