Beiträge von Tyr

    Da kannst Du Recht haben, gerade bei der Lautstärke. Aber ich empfinde es auch mit den normalen Treibern als nicht besonders laut. Zudem stört mich die Lautstärke sowieso nicht, da die Drucker in einem separaten Raum ohne Fenster stehen (also Bauraum XXXXL) und via 10m-langem USB-Kabeln mit dem Rechner verbunden sind.


    Mit den Micro-Schritten ist natürlich ein Argument, aber wenn Du Dir meine Druckergebnisse ansiehst, bin ich der Meinung, das man auch mit guter Feineinstellung in der Software ausgezeichnete Ergebnisse erzielen kann, ohne viel an der Hardware ändern zu müssen. Man muss da natürlich einiges an Zeit, Geduld und Filament opfern, was es mir aber wert war/ist, da ich das Ganze als Hobby und Herausforderung ansehe. Ich muss ja nichts termingerecht "produzieren", sondern will aus dem Gegebenen das Beste herauskitzeln.


    Daher experimentiere ich auch lieber - auch u.a. mit den verschiedenen Treibern, um z.B. mal zu sehen, ob es da tatsächlich sooo viele Unterschiede gibt.

    Ich habe verschiedene Treiber da und kann keinen wesentlichen Unterschied bemerken. Sorry, auch nicht im Druckbild.... Was mir etwas gebracht hat, sind die MKS Smoother, die ich zwischen geschaltet habe. Da ist mir ein Unterschied beim Druckbild aufgefallen und zwar bei allen Treibern.

    Hmm, 28"-TFT wäre übertrieben und gibt es nicht.


    Due kannst aber das MKS 2,8" oder das MKS 3,2" nehmen. Ich habe das 3,2", da es doch einen Hauch größer ist. Stepper kannst Du nehmen, worauf Du Lust hast oder was das Portemanie hergibt. Ich habe die Originalen vom alten Mightyboard genommen. Die reichen mir vollkommen aus.

    Diese Fehler kenne ich nur zu gut. Da wird kein bzw. zu wenig Filament gefördert.


    In der Regel sind zwei Ursachen daran schuld, zumindest nach meiner eigenen Erfahrung:


    1. Der Extruder kann das Material nicht in ausreichender Menge fördern, da die Drucktemperatur zu niedrig ist.

    2. Der Extruder kann nicht ausreichend Material durchdrücken, da beim Bowdenextruder der Leitungsweg (Tube vom Extruder zum Hotend) zu lang ist oder beim Direktextruder mit Tefloninlay in der Halsschraube, dieses Inlay nicht akkurat genug geschnitten ist. Es muß absolut Plan sein, da sonst Filamentreste zur Seite raus gedrückt werden.


    In beiden Fällen kannst Du das Druckergebnis wie einen Erdnussflip zusammen drücken und genau so knistert es auch.


    Temperatursensor hast Du schon getauscht? Kostet ja nicht die Welt, so um die 2 Euro. Ansonsten mal auf eine Vollmetallhalsschraube umsteigen, da kommt dann kein Teflonröhrchen mehr rein.

    Wie gefährlich? Hmm, ich bin von einem 220V-Schlag noch nicht gestorben und ich gehe mal davon aus, dass man so ein Gerät auch entsprechend behandelt und mit seinen Pfoten nicht überall rumfummelt.


    Wie gesagt, ich habe drei von den Teilen im Original seit über einem Jahr im Einsatz und noch keinen Schlag bekommen.

    Infrarotthermometer kannst Du in der Regel vergessen, da viel zu ungenau. Hatte genau die gleichen Probleme mit der unterschiedlichen Temperaturmessung (Anzeige Drucker und Thermometer). Beim Infrarotthermometer spielen viel zu viele Unwägbarkeiten mit rein wie z.B. Reflektion usw.


    Habe mir beim Chinamann ein Thermometer mit wechselbaren Thermistoren besorgt und siehe da, es ist viel genauer und stimmt sogar bis auf 1°C mit dem geeichten Thermometer in der Firma überein. Das billige Infrarotthermometer zeigt Abweichungen bis zu 25°C zum Display und dem anderen Thermometer.


    An sich stimmen bei mir bei allen CTC Prusa die Hotendtemperaturen bis auf circa 4°C Abweichung im Display mit den gemessenen Temperaturen überein.


    Ggf. kann es auch an Deinem Filament liegen. Jede Sorte verlangt andere Einstellungen und man kann sich nur ungefähr auf die Angaben auf der Spule verlassen. Habe z.B. eine Spule, da steht als empfohlene Drucktemperatur 190-210°C drauf. Damit brauche ich erst gar nicht anfangen... ab 220°C läuft es einwandfrei. Bei einer Anderen soll mit ab 210°C gedruckt werden und bei mir ist dann selbst Trinkjoghurt dicker. Da reichen max. 195°C als höchstes der Gefühle.


    Vielleicht also einfach mal verschiedene Filamente von unterschiedlichen Firmen ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu kriegen.

    Hmm, habe drei von den Dingern in dieser Bauweise und es ist noch nie etwas passiert. Man packt ja da auch nie hin, selbst beim Kalibrieren bin ich noch nicht in die Nähe davon gekommen. Und wenn es doch mal passiert, ist es eben ein guter Test für den FI-Schalter der häuslichen Stromanlage und man bekommt ein kleines "Hallo-Wach" mit auf dem Weg.


    Ich finde es schlimm, wie wir in Deutschland alles übertreiben müssen. Demnächst führen wir vielleicht noch ein Kondom für das Kondom ein, da es ja mal reißen könnte.


    Solche so aufgebaute Geräte verschiedenster Genre sind weltweit im Einsatz und ehrlich gesagt, habe ich noch nie von den Tausenden Toten gehört, die es dadurch gibt.


    Unter uns gesagt, habe ich in den verschiedenen Ländern dieser Welt, die ich schon besucht habe, viel viel schlimmere elektrische Konstruktionen gesehen und auch da leben noch alle - sonst müßte sich angesichts dieser Panikmache das Weltbevölkerungsproblem schon allein dadurch gelöst haben ;)

    Für einfache bis mittlere Sachen nutze ich auch Tinkercad. Ist einfach, leicht und man kann schon nach kurzer Zeit sehr gute Ergebnisse erreichen.


    Für komplexe aufwendige Konstruktionen ist das Rhinozeros zu empfehlen. Ist aber sehr schwer zu erlernen, sehr aufwendig und teuer.

    S3D komplett einstallieren, dann die verbliebenen Verzeichnisordner händisch entfernen und einen Cleaner drüber laufen lassen, der die verwaisten Restdateien entfernt. Ggf. per Hand nochmal in den versteckten Dateien und Ordnern unter Nutzer auf Einträge suchen und diese entfernen.


    Hatte mal das gleiche Problem und konnte es so lösen.

    Bei der Düse mit der 1,75mm-Bohrung führst Du den Teflonschlauch passgenau durch die Halsschraube bis zur Düse. Wichtig ist dabei, darauf zu achten, dass der Schlauch, wie iason33 schon geschrieben hat, nicht zu kurz oder zu lang ist und das er dort, wo er auf die Düse trifft, genau GERADE abgeschnitten ist. Ansonsten quetscht sich dort Filament raus und verursacht Probleme.


    Wenn Du etwas Übung mit der Zeit hast, funktioniert das Problemlos. Ich habe bei all meinen Druckern immer noch den Teflonschlauch drin und bei den CTC nur auf die Düsen mit 1,75mm-Bohrung gewechselt. Duch den Teflonschlauch, so meine ich, hat man auch keine Probleme mit den verschiedenen Materialien bis hin zum Flex.


    Ansonsten bleibt Dir dann wirklich nur der Weg mit der Vollmetallhalsschraube.

    Also ich drucke immer noch mit dem "Billigfilament" für unter 10 Euro, habe mir zusätzlich von der gleichen Firma mal deren Metallicfilament in jeder Farbe bestellt (15,80 je Rolle und bei 4 Rollen eine fünfte Rolle gratis). Das Metallicfilament ist super und macht keine Probleme. Beim normalen Billigfilament treten die hier schon von mir beschriebenen Probleme natürlich auch weiter auf. Trotzdem kann man unter bestimmten Voraussetzungen gut damit arbeiten.


    Gewichtsunterschiede habe ich bei den Rollen noch nicht festgestellt. Da ist eher etwas mehr drauf als weniger.


    Trotzdem habe ich als Filamentsüchtiger natürlich auch teure Sorten und bin momentan von den Angebot von Dabai.rocks begeistert. Sehr gute Qualität zum vertretbaren Preis....

    Ich hatte bei einem I3 das gleiche Problem. Als Fehler hatte sich bei mir heraus gestellt, dass die Teile wohl sehr empfindlich sind. Als ich die Fixierschraube (mit der der Fühler im Heizblock gesichert wird) eine Viertelumdrehung gelockert hatte, ging auf einmal alles einwandfrei.


    Hatte auch auf einen E3D umgestellt und den Temperaturfühler getauscht, da der Original-Fühler ja durch den ganzen Block geführt wird. Wenn der neue Fühler ein NTC 3950 100K ist, sollte es normalerweise funktionieren. Hilfreich ist auch, nach dem Einbau einmal ein Reset über den Resetknopf durchzuführen. Nach kurzer Zeit sollte er dann die Raumtemperatur anzeigen.

    ABS drucke ich tatsächlich auf einer Glasplatte mit aufgetragener Wasser- und Ponal Classic-Lösung (1:4). Finde ich aber absolut nicht als Matscherei. Druckplatte auf 50-60°C vorheizen und mit einem Flachpinsel die Lösung gleichmäßig auftragen. Trocknet sofort an und hält bei mir so 15-20 Drucke. Nach dem Abkühlen kannst du den Druck so runter nehmen ohne jegliche Kraft. Wenn nötig die Platte unter warmen Wasser mit einer Handbürste abschrubben und dann neu auftragen. Funktioniert bei mir perfekt.


    Bei den Raumtemperaturen habe ich wohl wirklich den Vorteil, dass die Drucker in einem fensterlosen kleinem Raum stehen, wo immer eine Mindesttemperatur von 23°C herrscht. Im Sommer ist die Temperatur entsprechend höher, da der Raum durch ein Flachdach aufgeheizt wird. Luftzug gibt es in dem Raum nicht, da ich nur den Druck starte, den ersten Layer kontrolliere und dann die Tür zumache und den weiteren Verlauf des Druckes über Kameras beobachte, um ggf. eingreifen zu können. Diese Gegebenheiten sind dann wohl einem großen geschlossenen Bauraum gleichzusetzen ;)


    Allerdings hat man auch da kein geschlossenen Bauraum.

    Mal eine blöde Frage: Wozu braucht man einen geschlossenen Bauraum? Drucke bisher jedes Material (PETG, TPU, ABS, PLA, usw.) ohne einen Solchen mit ausgezeichneten Ergebnissen.


    Wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet, benötigt man keinen "geschlossenen Bauraum". Meine Meinung und Ergebnis zahlreicher Drucke....;)


    Ich habe aber auch den kleinen Vorteil, dass die Drucker in einem separatem Raum ohne Fenster stehen. Vielleicht ist das ja das Entscheidene. Wer weiß ...

    Also entweder einen selbst bauen oder einen fertigen kaufen.


    Kennt jemand einen sehr guten fertigen?

    Ich habe zusätzlich den TEVO Black Widow und bin begeistert: Riesengroße Druckfläche, alles dicke Alurahmen und ein Extruder, der durch die Übersetzung selbst Stahlseile durchzieht und als Direktextruder bisher noch mit keinem Material Schwierigkeiten hatte ;)


    Bezahlt habe ich für das Teil inklusive BL-Touch 489,00 € by MonkeyPrints_de in Deutschland.

    Den Kühler würde ich auf keinen Fall nehmen, da er IMMER - auch beim ersten Layer - das Werkstück mitkühlt. Habe ihn ausprobiert und es ist eine größe Katastrophe, da durch die permanente Werkstückkühlung nichts mehr am Bett haften bleibt.


    Ich rüste jetzt einen I3 auf diese Lösung um, da dort alles in einem integriert und eine zusätzliche Halterung für eine Werkstückkühlung vorhanden ist. Zudem bleibt der alte Schlitten erhalten und die Halterung wird nur aufgeschraubt.


    Hotendhalterung


    Druck läuft gerade und mal schauen, ob es was taugt.