Beiträge von Tyr

    Falls mit Win10 Probleme auftreten zB wegen alter abgeschlossener Peripherie, kannst du Win7 immer noch parallel installieren und probieren.... wenn mal Zeit ist. Evtl. hat ja Tyr noch nen Tipp.

    Dazu müßte ich mal etwas mehr über die Komponenten wissen, sonst ist es wie so oft die berühmte Glaskugel. Wichtig ist da auch, ob selbst zusammen gebaut oder als Fertiggerät gekauft (ist ja wohl ein PC und kein NB, wie man oben lesen kann). Also wenn mal Zeit da ist, einfach mal schreiben, was wichtig ist. Vielleicht kann ich auch auch einen Tipp geben.

    OK, wie gesagt, hatte da noch nie Probleme.


    Habe erst jetzt für den Schwager zusammen mit ihm einen neuen Rechner fertig gemacht, W7 Ultimate drauf und hat von Anfang an perfekt funktioniert. In der Firma werden auch alle neuen Rechner mit W7 Enterprise ausgestattet und davon haben wir über 600 Stück. Auch noch nie Probleme gehabt. Daher war ich jetzt sehr verwundert über Deinen Beitrag.


    Rechner vom Schwager:

    Gigabyte X470 MB

    AMD Ryzen 7 2700X

    16 GB RAM

    Gigabyte GTX 970 Extreme Gaming

    1 TB SSD Samsung EVO

    4 TB HDD Seagate


    Keine Probleme mit W7 U. Alles einwandfrei installiert und erkannt.

    Kleinere Unebenheiten im Alubett und wenn es nicht plan ist, kann man im übrigen mit der vielgeliebten Thermoleitpaste ausgleichen. Wir alle kennen sie von unseren Computern, wo sie zwischen CPU und Kühler für den besten Kontakt und Wärmeableitung sorgt.


    Das Heizbett gleichmäßig eingestrichen, sorgt sie nicht nur eine gute durchgehende Verbindung zwischen Glasplatte und Heizbett sondern hat als zusätzliche Wirkung auch noch eine hervorragende Haftung, die Klammern meist überflüssig macht. Sollte die Glasplatte einmal gewechselt werden müssen, reicht es, zwischen Glasplatte und Heizbett die ausgefahrene Klinge eines Tapeziermessers zu schieben und schon löst sich Platte ab.


    Da die Paste auch eine hohe Viskosität hat, besteht keine Gefahr, dass sie unter dem Glas raus läuft. Natürlich nur, wenn man sie nicht von vornherein über den Rand aufgetragen hat. ;)


    Ist an sich eine schnelle und kostengünstige Lösung, da die meisten von uns wohl noch Tuben davon rumliegen haben.

    Jetzt habe ich zwar einen neuen PC (Positiv) aber das Ding lässt sich nur mit Win10 betreiben was ich unbedingt vermeiden wollte.

    Super Projekt, so einen Selbstbaudrucker habe ich auch noch im Fokus und werde ihn auch demnächst mal in Angriff nehmen. Die Hardware liegt schon hier, bin nur mit dem Aufbau noch nicht so sicher: Welche Aluprofile usw.


    Aber sag mal, seit wann lässt sich ein PC NUR mit Windows 10 betreiben? So etwas ist mir gänzlich unbekannt! Selbst wenn eine Recovery-Partion vorgegeben ist, kann man die umgehen. Habe bis jetzt noch jeden Computer Windows 7 beigebracht. Daher bin ich jetzt etwas irritiert.

    Sehr schnell reagiert auf meinen Post von vorhin ;)


    Bin zwar nicht aus Deiner geforderten Umgebung, aber wenn ich helfen kann: Gern!


    Kurz gesagt: Bin zwar beruflich auch eingespannt, aber fast jeden Tag gegen Abend noch ein Stündchen am privaten PC, um das Wichtigste zu checken und zu drucken. Tagsüber leider nicht möglich, da im sicherheitsrelevanten EDV-Bereich (Datenschutz) tätig, wo kein allgemeiner Internetzugriff möglich sein darf.

    Upps, da hatte ich wohl nicht in das Impressum geschaut. Wenn es über die Firma läuft, dann ist theoretisch ja alles möglich und machbar. In dem Fall bin ich bei bonobo, dass mich ziel- und themenbezogene Werbung auch nicht stören würde. Sie sollte natürlich in einem vernünftigen Verhältnis stehen und nicht zu übertrieben sein. Für mich sind ein schlechtes Beispiel etliche Seiten von Zeitungen, die anhand der völlig zugeplasterten Werbung mich animieren, sofort wegzuklicken. Aber mal ein Werbebanner, welches zur Finanzierung des Forums dient, sollte dann keinen wirklich stören.


    Wichtig muß hierbei bei der Lösungsfindung natürlich sein, dass sie keine erhebliche Belastung für die Firma darstellt. D. h. wie Du bereits angesprochen hast, sollten sich die Buchungsvorgänge im geringstmöglichen Rahmen bewegen und dem Forum den größtmöglichen Vorteil bringen wie z.B. mein Vorschlag mit den Gutscheinen. Das ist dann eine Buchung als durchlaufender Posten und gut ist. Bei den Werbebannern sind es dann natürlich Einnahmen, die einen höheren Aufwand erfordern. Aber letztendlich mußt Du darüber entscheiden, wie weit in diese Thematik zusätzliche laufende Arbeit investiert werden soll.


    Bei meinem Gutschein-Vorschlag braucht man an sich nichts groß am Forum zu ändern, sondern benötigt nur eine gute Statistikfunktion, die man ggf. mit einigen Zusatzzeilen oder selbst geschriebenes Modul (falls das Original-Plugin nicht geändert werden darf) selbst ergänzen kann.


    Wie gesagt, mach Dir da mal einen Kopf und wenn ich irgendwas helfen kann: Gern!

    Sehr gut, habe sie auch nie genutzt und auch genau solche Einträge daher übersehen. Wenn man die Pinwand drin lassen möchte, wäre die einzige Alternative die direkte Anzeige nach Einloggen durch das Plugin auf der Hauptseite.


    Aber raus ist schon so in Ordnung.

    So, dann will ich auch einmal meinen Senf dazu geben:


    Als früherer Betreiber einiger Foren zu "Clan-Zeiten" wie dem größten RTCW- und RTCW:ET-Clans "GFW" und "GFK" weiß ich, wie schwierig und zeitaufwendig es ist, solch ein Forum zu betreiben und es am Laufen zu halten. Zumal geht ja wohl bei jedem der Beruf vor, der die Brötchen bringt, um sich diesem "Spaß" leisten zu können.


    Wichtig ist hier, den administrativen Aufwand so gering wie möglich zu halten. Ansonsten verliert man leicht den Überblick und jedes neue Plugin, jede Erweiterung (mag sie auch noch so schön oder interessant sein) erhöht das Risiko von Fehlern und Ausfällen. Ansonsten kriegt man den zusätzlichen Zeitaufwand, der dann zur Pflege und Fehlersuche benötigt wird, irgendwann von der Frau, den Kindern oder sonstigen Bekannten um die Ohren gehauen. "Never change a running system!" - ist dann bald zur Devise geworden.


    Ein wichtiger Faktor ist hier jedoch auch die Individualität der einzelnen Nutzer. Einen kleinen Teil der unterschiedlichen Einstellungen haben wir hier bereits in den Beiträgen gesehen. Es ist sehr schwierig, um nicht zu sagen, unmöglich, alle User unter einen Hut zu bekommen. Dies war auch ein nicht unerhebliches Problem bei den oben genannten Plattformen. Die Einen wollten Liga spielen, die anderen, das der Clan nur ein Fun-Clan bleibt, die nächsten plädierten für Welt-Liga usw.... Daraus ergab sich eine Selektierung der Nutzer, die am Ende zur Auflösung geführt hat. Eine ähnliche Problematik könnte hier entstehen, wenn man die Selektierung in "Normale" und "VIP-User" einführen würde. Nach meiner Meinung ist dies die ungünstigste Lösung, die zudem keinen Nutzen verspricht. Daher rate ich davon dringend ab.


    Die PayPal-Lösung ist natürlich interessant und die anscheinend einfachste Lösung, jedoch auch mit den höchsten Kosten verbunden. Wir bereits treffend festgestellt, behält PP einen nicht unerheblichen Teil als Gebühr ein. Diese Kosten lassen sich nur vermeiden, wenn man gemeinnütziger Verein ist. Also ist PP meines Erachtens auch keine Lösung, die erwägenswert ist. Außerdem ist das Plugin sehr "Browser-anfällig", was bedeutet, dass es nicht auf allen Browsern und Versionen gleichermaßen einwandfrei funktioniert.


    Die Finanzierung des Forum ist lt. Aussage Admin ja zudem gesichert (Kenne es selber, dass diese Art Hobby Geld kostet und sich nur sehr schwer durch User refinanzieren läßt) und hält sich im überschaubaren Rahmen. Ansonsten kann ich einen meiner Server(Serverstandort Deutschland mit Giga-Anbindung) kostenlos zum Hosting anbieten, um einen Beitrag zu leisten. (Gestrichen, da ich gerade gelesen habe, das Ihr mehr als genug davon habt ;))

    Super, habe gerade mal Eure Firmengeschichte gelesen und mußte schmunzeln. Jaja, 1996: Wie es sich gleicht. Habe in diesem Jahr auch meinen ersten Server in USA (Florida, Coconut Beach) gemietet, da die Preise in D exorbitant hoch waren.


    Das Lob der User und viele positive sowie konstruktive Beiträge könnten für den Betreiber und Admin schon Anreiz und Motivation für sein Engagement genug sein, um seine Arbeit voller Elan fortzuführen. Finanzielle Probleme gibt es ja Gott-sei-Dank nicht, die Sofortmaßnahmen erfordert hätten. Trotzdem wäre es für den Betreiber/Admin überlegenswert, sich zusätzlich ein bis zwei "Hilfskräfte" anzuschaffen, die ihm bei der Pflege des Forums unterstützen. Kann auf jeden Fall nicht schaden.


    Bezahlte Werbung(Banner, ect.) in einem privaten Forum sind ein heikles Thema, welches ungeahnte Folgen haben kann. Hier kann der Gesetzgeber bzw. findige Abmahnanwälte eine sogenannte "Gewinnerzielungsabsicht" unterstellen, welches so eine Seite sofort kommerziell und damit gewerbsmäßig werden läßt. Dann wird die ganze Sache sofort eine seeehr teure Angelegenheit (aus Erfahrung). Ist also auch ein sehr zweischneidiges Schwert und damit nach meiner Meinung das Risiko nicht wert. Außer man hat die Absicht, das Forum steuerrechtlich anzumelden, was hier im Falle einer bestehenden Firma ja möglich wäre.


    Ich persönlich finde das hier verwendete "Belohnungssystem" mit den Likes, Beiträgen und Punkten als vollkommen ausreichend, da es in diesem Forum auch nicht um sportliche Höchstleistungen sondern um sachlichen Informationsaustausch geht. Man kann das Ganze zudem auflockern und Anreize schaffen, indem man ab und zu für das Erreichen einer bestimmten Anzahl Likes oder Punkten z.B. in einem vorgegebenen Zeitraum einen Gutschein (10 % bei der Firma XY oder eine Rolle Filament) auslobt. Hier existiert dann auch keine rechtliche Problematik, wenn man den Gutschein, den man von der Firma XY zur Verfügung gestellt bekommen hat, Eins-zu-Eins an den gewinnenden User weiter gibt. Es gibt keine Gewinnerzielungsabsicht, die gesetzlich angreifbar ist. Außerdem werden User bei solch unregelmäßigen Aktionen animiert, öfter im Forum vorbei zu schauen, also ein weiterer positiver Nebeneffekt.


    So, das war jetzt meine Meinung dazu. Und ich bitte jeden, der sich hier über die teilweise seltene Anwesenheit des Admins mokiert oder es möchte, zu überdenken, wieviel Zeit er hat, um sich solch einer Aufgabe zusätzlich zum täglichen Lebensablauf zu widmen. Nicht viel, denke ich. Daher auch meine Vorschläge und Anregungen. Sie sind sicherlich noch ausbaufähig, nur wollte ich jetzt aus den eigenen Erfahrungen mit Foren keinen noch längeren Roman hier schreiben.

    Soweit mir bekannt verrottet es quasi gar nicht - nur industriell möglich.

    PLA wird aber aus Mais & Co. hergestellt statt Erdöl..das habe ich bei diesem Kunststoff als "ökologisch" verstanden, und nicht die Verrottungszeit.

    Um die ganze Sache jetzt mal auf die Spitze zu treiben (bitte sarkastisch verstehen): Wir verbraten also tatsächlich für unser Hobby einen Kunststoff aus Mais, während man das Ursprungsprodukt doch lieber für andere Projekte (Welthungerhilfe) einsetzen sollte? An sich ein Teufelskreis aus dem man nicht raus kommt, egal wie man es dreht und wendet. Und wieder einmal verdient nur einer mehrfach an dieser ökologisch wertvollen Idee ... wer will mal raten?


    Aber wie war das nochmal? Alles wiederholt sich? Naja, woraus ist vor Millionen Jahren Erdöl, Kohle, Gas, Diamanten entstanden? ... Na, geraten? Richtig, und ggf. wird man nach der gleichen Zeitspanne einmal sagen: "Guck mal welch wertvoller Rohstoff. Über viele Jahrtausende aus dem Plastik unter hohen Druck gepresst....!" - wer weiß das schon ;)

    In meinem Kommentar ging es ja auch nur um die Ironie des Ganzen. Und da gebe ich auch mal wieder wie so oft Polygoner Recht: "Jeder hat seine Sicht auf die Dinge."


    Und wie war das so schön mit dem PLA? Ist ja tatsächlich, wie wieder mal von Polygoner treffend angemerkt, auch nur Augenwischerei. Ja, hurra, es verrottet doch tatsächlich in nur Einhundert Jahren und nicht wie ABS in Tausend... nur mal bildlich gesprochen ... und schon ist es umweltfreundlich.


    Mit dem "in China produziert" erlaube ich mir mal ein Beispiel anzuführen, welches schon einige Zeit zurück liegt, aber noch aktueller geworden ist wie damals:


    "Ich benötigte einen neuen Fernseher (es gab zu der Zeit nur Röhrengeräte) und der Verkäufer in einem großen Technikkaufhaus bekam nicht genug, mir einen Fernseher der Marke Blaupunkt schmackhaft zu machen, der mehr als das Doppelte kostete als das Gerät, welches ich von vorherein haben wollte. Es sollte nach seiner Meinung nur der Blaupunkt sein, da dieser in Deutschland gefertigt würde und alle Teile "Made in Germany" seien. Hmm, genau mein Humor. Nach einigen Hin und Her und mittlerweile mit Unterstützung seiner Verkäuferkollegen, wollte er mir endgültig beweisen, dass er Recht hatte und ich mit meiner Meinung, das hier nur der Name der Firma mit mehr als dem Doppelten bezahlt werden sollte, falsch liege. Also schraubten zwei Mitarbeiter voller Begeisterung die Rückwände der Geräte ab, um den Beweis anzutreten. Upps, siehe da, was zum Vorschein kam, als die Rückwände runter waren: Gleiche Bildröhre, gleiche Platinen sogar mit den gleichen eingeätzten Bezeichnungen und Nummern.... vom gleichen Hersteller in Asien. Naja, da war dann nichts mehr mit "Made in Germany" und ich habe meinen gewünschten "Orion-TV" sogar mit Preisnachlass erhalten."


    Heutzutage ist es sogar noch schlimmer geworden, denn in "good old Germany" wird ja kaum noch etwas selber produziert, sondern nur weltweit zusammengekauft. Wenn man dann einmal nachschlägt, was "Made in Germany" eigentlich noch bedeutet, schwant einem Schlimmes: "Es reicht aus, wenn nur eine Schraube in Deutschland angebracht wird oder das Gerät aus Einzelteilen montiert wird. Dann darf es sich "Made in Germany" nennen." - Es soll sogar "Hersteller" geben, die kleben nur noch ihr Label und Typenschild drauf und schon ist es "Made in Germany".


    Und die größte Augenwischerei ist doch das scheinheilige Tun rund um Ökologisch, Umweltfreundlich und "Wir müssen unseren Müll trennen". Wozu? 90 % der Gelben Säcke/-tonnen landen eh zusammen mit dem Restmüll in der normalen Müllverbrennungsanlage (Bericht in der Sendung "Markt" im Dritten). Naja, wozu? Klar, die Antwort ist einfach: Damit die Multis mehr verdienen (Im Preis bei Produkten mit dem Gelben Punkt ist der Zuschlag schon inkludiert) und den Müll verkaufen sie dann nochmals zusammen mit dem anderen Müll an die Müllheizkraftwerke. Nach diesem Bericht habe ich und dazu bekenne ich mich auch, nie wieder auch nur einen Gedanken an diesen Quatsch verschwendet. Außer bei Altpapier und Glas, da sehe ich noch den Recyclingnutzen. Jetzt könnt ihr mich steinigen...


    ... und dann in den Restmüll werden ;)8)

    Ironie und Sarkasmus ist aber auch nicht unbedingt Deine Stärke, oder?

    genau, Hauptsache billig - nach uns die (Plastik-) Sintflut. Sollen doch die Genrationen nach uns, mit dem Müll klarkommen.

    Hmm, dann hast Du irgendwie das falsche Hobby. Hier dreht sich nämlich alles um Plastik ... wir verarbeiten Plastik nur so zum Spaß. Schmeissen sogar öfters Plastik einfach weg, da der Druck mißlungen ist usw. usw.


    Bei Deinem Bedenken würde ich doch Origami als Hobby bevorzugen oder nochmals über Deine getätigte Aussage in einem Forum für die hobbymäßige PLASTIKVERARBEITUNG nachdenken. ;);)

    Evtl, probleme mit unsauberer Stromversorgung?

    Damit meinst Du aber nicht den USB-Port? Ist beim CTC I3 Prusa absolut nicht nötig und sogar ungesund. Hier empfiehlt es sich sogar, das 5V-Kabel im Stecker zu kappen, da ansonsten - wie man selber sehen kann - das LCD-Display immer an bleibt. Kann in manchen Fällen sogar das Board zerschiessen, wenn am USB-Kabel noch die Stromversorgung anliegt (diverse Beiträge in verschiedenen Foren).

    Bei den billigen mache ich es immer so, dass ich sie vor dem ersten Einsatz demontiere, die Gleitlager reinige und mit hochwertigem PTFE-Fett oder Dry-Fluid wieder zusammensetze. Mir scheint, als halten sie dann länger und sind auch um einiges leiser. Lüfter in meinem alten 1HE-Server liefen so viele Monate fast 24/7 bevor sie ausgemustert wurden.

    Ist mir bei dem Preis zuviel Aufwand. Die Letzten habe ich für 0,79 € gekauft. Da investiere ich keine Zeit in das Auseinanderbauen.

    Cura funktioniert mit der Version 3.4.1 eigentlich sehr gut über USB mit dem CTC I3 Prusa. Du hast am PC/Notebook alle Treiber installiert? In Cura dann Drucker hinzufügen und dort unter "other" den Prusa I3 auswählen. Selbst in der Grundeinstellung sollte er dann schon einigermaßen drucken.


    Du gehst dann einfach mal auf den Reiter "überwachen", dort zeigt er Dir das eingestellte Modell und wenn alles richtig ist, auch sofort den USB-Port worüber der Drucker verbunden ist. Dann steht dem Druckvergnügen nichts mehr im Weg.


    Von der SD-Karte drucke ich gar nicht, habe jedoch gehört, dass die mitgelieferte Karte nichts taugen1 und bei anderen Karten eine Kartengröße von 4 GB nicht überschritten werden soll.


    Wenn Du von Karte drucken willst, schaue Dir das geslicte Modell vor dem Speichern auf Karte einmal genau an, damit keine Fehler übernommen werden.

    Ich habe mir die Billigen gleich als Zwei-Dutzend sehr günstig in China bestellt. Wartet man zwar ein paar Wochen, aber dem Preis von unter 1,- € lohnt es sich schon. Habe jetzt von jeder Größe ausreichend liegen und wenn einer Probleme macht, Schrauben lösen, Neuen rein und gut ist. Für einen Papst-Lüfter kriege ich zehn Billige und ärger mich nicht über den Preis, wenn einer kaputt geht. Auch der Papst-Lüfter ist nicht für die Ewigkeit gebaut, wie ich selber erfahren durfte.


    ... und ich muß sagen, die letzte Lieferung aus China war wohl echte A-Ware. Zwei Lüfter sind schon circa ein dreiviertel Jahr im Einsatz und schnurren wie am ersten Tag.


    Aber muß halt jeder selber wissen, was er macht.

    Mit dem "Leitung kappen" bin ich auch erst drauf gekommen, da mir so ein Board abgeraucht ist, nachdem ich bei eingeschalteten Geräten das USB-Kabel angesteckt habe. Vorher hatte ich mich nur gewundert, dass das LCD bei einigen Druckern (z.B. CTC I3 Prusa) immer an war, obwohl der Drucker aus ist. Da ich ausschließlich über USB drucke, war das natürlich ärgerlich.


    In diesem Zusammenhang bei der lieben Tante Google geforscht und da gibt es etliche Beiträge zu dieser Thematik. U.a. auch dass diese permanent anliegende Spannung das Board "abschiessen" kann. Ist jedoch von Board zu Board unterschiedlich. Einige reagieren da allergisch, andere Boards juckt es nicht. Alles kann passieren, nichts muß. Daher war es auch eine Idee, dass es in diesem Fall der Grund sein könnte.


    Tyr : Mit ABS und PLA wirst du bei kleinen Teilen und guter Parametrierung gleiche Ergebnisse erzielen können. Wenn es aber größer wird und du lange Graden in deinem Modell hast, wird dir das Warping zum Problem, was zu inneren Spannungen und sogar zu Rissen führen kann. Das liegt einzig und allein daran dass ABS beim abkühlen unterhalb der Glasübergangstemperatur deutlich schrumpft, PLA hingegen nicht viel. Die einzige Lösung für das Problem ist, das Teil bis zum Schluss warm zu halten, damit es am Ende am Stück schrumpft und keine Spannungen entstehen.




    Hmm, das größte Teil, welches ich mit reinem ABS ohne Probleme geduckt habe, liegt bei 240x200x100 mm(LxBxH). Warping war so minimal, das man es vernachlässigen konnte.


    Mit ABSnext absolut ohne Probleme 310x240x180 mm bisher gedruckt.


    Waren beides Kästen mit kompletter Bettauflagefläche in der angegebenen Größe.


    Aber wie bereits mal erwähnt, kann es auch sein, dass meine Umgebung dafür ideal ist und ich im Prinzip einen riesigen Bauraum habe ;)


    Alle Drucker stehen in einem seperatem kleinen Raum ohne Fenster mit durchgehend mindestens 24°C Raumtemperatur. Druckstart und Überwachung per Kamera erfolgen aus dem Nebenraum, so das dort während des Druckens kein Luftzug entsteht und die Wärme der Drucker den Raum zusätzlich aufheizen. Vielleicht kommt es daher, das ich bisher keine Probleme mit ABS hatte (außer natürlich am Anfang die große Experimentiererei bis das Zeug erstmal haftete).

    Was ich nach einem zerschossenen Board und einiger Suche bei Tante Google als erstes gelernt habe, ist, die Stromversorgungsader im USB-Kabel zu kappen. Also Kabelsteckerabdeckung auf und die entsprechende Ader durchtrennt. Seitdem habe ich bei keinem Drucker mehr solche Probleme gehabt.


    Andererseits gehe ich mit der Meinung von polygoner konform, der mit der Idee des Verlustes der PIN-Belegung beim Ändern der Firmware durchaus Recht haben kann. Hier wäre nun die Frage, ob das mit entsprechend angepassten USB-Kabel auch passiert wäre oder die Spannung erst gar nicht weitergegeben würde.


    Hier mal die typische Belegung (+5V ist meist das rote Kabel):


    Ist Dein Bauraum geschlossen und beheizt?

    Ich habe diese Frage noch nie verstanden! Drucke ABS in der gleichen Qualität wie PLA OHNE geschlossenen Bauraum oder Extraheizung direkt auf Glas mit Holzleimlösung. Alles eine Frage dessen, wieviel Zeit ich investieren möchte, um die optimale Einstellung zu finden. Wichtig ist meiner Meinung beim ABS nur, dass keine Zugluft vorhanden ist. Dazu zählt halt auch, nicht dauernd zum Drucker zu laufen, um nachzusehen, was er gerade macht.


    ... und wer ganz auf "Nummer sicher" gehen will und keine Lust zum Experimentieren hat, wählt halt ABSnext als Material und kann problemlos und ohne sich Gedanken machen zu müssen, wie mit PLA drucken.

    Sieht gut aus. Drucke auch gern mit TPU. Schon Handyhüllen und alles Mögliche verbrochen. Stehe auf das Zeug von euro_harry aus der Bucht. 1 kg für 24,99 € und ich habe noch nie Probleme damit gehabt. Lässt sich einfach wie PLA drucken (natürlich mit den angepassten Temperaturen ;)) Hält ohne irgendwelche Hilfsmittel direkt auf dem nackten Glas und gibt hochglänzende Oberflächen.


    Hatte auch schon das sehr teure AirFlex von eins3D (500 gr 34,99 €) und war damit nicht sehr zufrieden. Da finde ich das Billigzeug besser und leichter zu händeln.


    Durch das Infill bestimmst Du tatsächlich den Härtegrad(Biegsamkeit), aber komme nie auf die Idee, eine Handyhülle ohne 100 % Infill drucken zu wollen. Das geht wie bei mir aber sowas von in die Hose ;)

    Also ich habe die ganze Hotendkonstruktion, da ich ja eh auf Bowden umgestellt habe, durch ein selbst gedrucktes "Gebilde" ersetzt und kann mir eigentlich nichts besseres vorstellen. Erziele mit der mittlerweile "89-€-Kiste" fast identische Druckergebnisse wie mit dem wesentlich teureren BW. Kann den Aufwand und die Kosten (cirka 25.- €) nur empfehlen.


    Der Hotendlüfter (30 mm) ist fast gekapselt und kühlt wirklich nur das Hotend (J-Head V6 light) und nicht den Heizblock, so dass kaum Verlustenergie entsteht und der Block seine Temperaturen erreichen kann (im übrigen eine Ecke schneller als vorher mit den gängigen Konstrukten).


    Ein Radiallüfter, dessen Auslass einstellbar ist, kühlt dann tatsächlich nur das Werkstück und nicht zusätzlich noch die Düse oder den Heizblock.


    Alles in allem eine sehr zufrieden stellende Lösung mit besseren Druckergebnissen als jemals zuvor.


    Das sieht jetzt so aus bei mir (Auf der linken Seite sitzt der 30-mm-Kühler, der genau auf die Kühlrippen bläst):



    Hmm, lecker, das sind doch die Waldmeistertaler mit der Zuckerkruste, oder? Und die kann man jetzt auch schon selber drucken? Rezept bitte an mich ;)


    Aber mal im Ernst: Das PETG von OWL braucht sehr viel mehr Power als man meint. Gib ihm mal 240°C und dann ggf. in 5-Grad-Schritten runter gehen. Selbst das PLA von OWL drucke ich mit 215-220°C und erreiche damit gute Ergebnisse. Habe jetzt so an die 20 Rollen von OWL da und bin zufrieden. Nur nicht die B-Ware nehmen, die ist meistens für die Tonne.

    Hallo,

    den Bizer würde ich mir bedingt wieder kaufen, da er für wenig Geld gute Leistung liefert und man viel an ihm "rumbasteln" und verbessern kann. Dann bringt er sogar beeindruckende Druckergebnisse. Einzig die kleine Druckfläche bringt ihn oft an den Rand des Machbaren.


    Absoluter Fan bin ich von TEVO geworden. Meine Black Widow ist nach meiner Meinung bisher unerreicht von Druckfläche, Druckqualität und Verarbeitung des Gerätes (Alles dicke Aluprofile). Besonders im Zusammenspiel mit dem BL-Touch geht es einfach nicht einfacher. Nach dem Zusammenbau einmal das Druckbett kalibriert, Z-Versatz eingestellt und BL-Touch (Bettleveling) drüber laufen lassen und das war es. Kein Gefummel mehr mit dem Papier oder Lehre.... Nur wenn ich die Glasplatte wechsel, lasse ich einmal die Automatik laufen, ansonsten druckt das Teil bisher ohne Nachkalibrierung und das mit allen Materialien direkt auf die nackte Glasplatte in sehr guter Qualität. Der Drucker ist meine Empfehlung.


    Auch aus den Holzkisten (CTC Prusa I3 DIY) kann man absolut gute Ergebnisse heraus holen, wenn man sich ein wenig mit dem Teil beschäftigt. Bei einem Preis von unter 100 € unschlagbar.


    Eine kleine Anmerkung noch: Bei mir laufen alle Drucker mit den Original-Teilen und sind nicht übermäßig verändert. Einzig Bauteillüfter und ggf. Extruder sowie Hotend wurden verändert. Lager, Gewindestangen und Rollen sind immer die Originalteile, da man nach meiner Auffassung manches auch "verschlimmbessern" kann. Firmware ist auch immer das Original, außer beim TEVO, wo eine BL-Touch optimierte Version verwendet wird.

    Ich habe dieses "Klopfen" mit dem Originalextruder nie ganz weg bekommen und daher als erstes auf Bowdenextruder umgerüstet. Das hat den größten Erfolg gebracht. Dann wie Polygoner schon geschrieben hat: Alle Schrauben festziehen und wenn möglich auf ein anderes Hotend umrüsten.

    Ich bin mit dem Hotend für 9,99 € von Dabai.rocks sehr zufrieden und erziele nach ein paar Einstellungen mittlerweile mit der Holzkiste fast genau so gute Ergebnisse wie mit der "Schwarzen Witwe".


    Bei diesem Hotend ist der Vorteil, dass der Teflonschlauch direkt bis zur Düse durchgeführt wird und Du nichts kürzen oder viel korrigieren mußt. Der Schlauch kommt oben rein und wird bis zum Anschlag runter geführt und mit dem PushFit arretiert.


    Gedruckt wird im übrigen direkt auf die mitgelieferte Glasplatte ohne irgendwelche Hilfsmittel.



    Hatte mein Bizer auch nach einigen Betriebsstunden und "hakte" auf der X- und Y-Achse. War der Verzweiflung nahe. Dabei war die Lösung ganz einfach:


    1. Alle Schrauben kontrollieren und handfest nachziehen. Besonders auf die Schrauben der Achsen achten.
    2. Riemenspanner kontrollieren. Kann schon mal einer gebrochen sein. Im Notfall hilft die Feder von einer Wäscheklammer.
    3. Das Wichtigste: Die Achsen fetten!!!! Und das in regelmäßigen Abständen: Mit einem Kleenex die Achsen trocken reiben und nicht wundern, wenn das Kleenex schwarz wird. Dann auf ein sauberes Kleenex etwas Fett (ich nehme dazu Weißes Lithiumfettsprühfett) und die Achsen hauchdünn einreiben. Kopf auf den Achsen ein paar Mal verschieben, damit sich das Fett verteilt und gut ist.

    Da bei mir Riemenspanner und Schrauben OK waren, lag es bei jedem weiteren Haken und Stocken nach ein paar Wochen immer nur daran, dass der Bizer mal wieder nach neuem Fett schrie!

    Hmm, mal eine kurze Frage: Ist das nun eine glatte Welle oder eine Gewindestange? Mit welcher Layerhöhe gedruckt?


    Wenn das eine glatte Welle werden sollte, dann sind nach meiner Meinung mehrere Fehler zu erkennen:

    1. Überextrusion
    2. Zu hohe Temperatur (sieht ja zusammengeschmolzen aus)
    3. Zu kleine Auflagefläche auf dem Druckbett (mach mal 10 Lagen Brim mit Abstand 0 mm drum), damit das Teil in höheren Regionen nicht schwankt. In diesem Fall wohl nicht der Grund, da es schon am Anfang so schlimm aussieht.
    4. Ungleichmäßige Fördermenge

    Das Filament sieht von der Farbe her nach dem Pastellgrün von eins3D aus. Kann das sein? Wenn ja, läuft es am besten mit 190-195°C.

    OK. Das checken wir dann am Wochenende.


    Was haltet Ihr von den Mini-Kühlrippen zum aufkleben, die es zu kaufen gibt?


    Danke und Gruß Obstesser

    Habe auf keinen meiner 3 CTC I3 Prusa Kühlkörper drauf und noch nie Probleme gehabt. Also warum sollte ich welche aufkleben, wenn ich da das Risiko gehe, dass es ggf. schlechter wird. Die Drucker werden im übrigen in einem separaten Raum betrieben, der im Sommer immer so bei 30°C Mindesttemperatur liegt und hatte noch nie Probleme. Einzig den mitgelieferten Platinenlüfter habe ich etwas anders angebracht und mit einem Zusatzstück montiert, so dass er direkt auf die Treiber zielt.


    Wenn ich es richtig gesehen habe, druckst Du mit RepetierHost und nicht mit Cura oder anderen Programmen. Also da kenn ich mich leider gar nicht mit aus, da ich je nach Anforderung S3D oder Cura verwende. Im Vasenmodus ist Cura meines Erachtens besser, da Du da mit einigen Tricks sogar doppelte und mehr an Wandstärke erreichen kannst.


    Zum Versatz (Stufen):

    Was ist das Problem? Einge Schichten in der Mitte des Objekts sind verschoben.

    Woran liegt es?

    • Die Zahnriemen des 3D-Druckers sind nicht gut gespannt.

    • Die Druckplatte ist nicht gut auf dem Druckbett befestigt und bewegt sich unabhängig davon.

    • Eine der Schienen auf der Z-Achse ist nicht ganz gerade.


    Problemlösung im 3D-Druck:

    1. Prüfen Sie die Zahnriemen und spannen sie bei Bedarf erneut

    2. Prüfen Sie die Druckplatte und befestigen sie bei Bedarf besser

    3. Prüfen Sie die Schienen auf der Z-Achse und wechseln sie aus, wenn sie nicht 100 Prozent gerade sind

    4. Gerade beim Prusa kann es vorkommen, dass die Achse irgendwo hängen bleibt bzw. wegdrückt wird. Prüfen Sie den Laufweg der Achsen auf Hindernisse.


    Fehlende Schichten:

    Was ist das Problem? Das 3D-Modell weist Lücken auf, weil einige Schichten im Druckprozess ausgelassen wurden (vollständig oder teilweise).

    Woran liegt es?

    • Der 3D-Drucker hatte nicht ausreichend Filament zur Verfügung, um die ausgelassenen Schichten zu drucken. Das Problem nennt sich (zeitweise) Unter-Extrusion (under-extrusion). Das kann passieren, wenn es ein Problem mit dem Filament gab (zum Beispiel abweichender Durchmesser), oder auch mit der Spule, dem Feeder Wheel oder einer verstopften Düse.

    • Das Druckbett ist kurz in der Bewegung stecken geblieben, zum Beispiel, weil die vertikalen Schienen nicht perfekt zu den horizontalen Lagern ausgerichtet sind.

    • Es gibt ein Problem mit einer Schiene oder einem Lager auf der Z-Achse. Die Schiene könnte verformt, verschmutzt oder zu stark geölt worden sein.

    Problemlösung im 3D-Druck:

    1. Prüfen Sie die Schienen und Lager und warten sie, zum Beispiel, indem Sie überschüssiges Öl entfernen.

    2. Wenn Sie vermuten, dass die Schienen und Lager nicht korrekt ausgerichtet sind, sehen Sie in den Unterlagen zu Ihrem 3D-Drucker nach, wie das Problem korrigiert werden kann.

    3. Den Grund für eine Unter-Extrusion herauszufinden ist weniger einfach, kommt aber hier wohl nicht in Betracht.

    Wie bonobo schon geschrieben hat: Das kann vielfältige Ursachen haben und bedarf näheren Informationen über sämtliche Komponenten und Einstellungen. Foto des zu druckenden Teiles wäre auch nicht schlecht.


    Aber da Du Dich ja dazu nicht mehr gemeldet hast, gehe ich mal davon aus, dass sich die Frage erledigt hat.

    Das irritiert mich jetzt doch etwas. Wo genau bricht es denn? Vor dem Schlauch oder erst direkt vor dem Zugang des Feeders. Ansonsten mal ein Foto... hatte irgendwann einmal ein ähnliches Problem.

    Kommen verschiedene Faktoren zusammen. Unter dem Dach hast Du in der Regel große Temperaturschwankungen, worauf Filament schon gern einmal allergisch reagiert. Wenn es von allein bricht, dann bedeutet das wohl, dass Du eine seitliche Zugbelastung auf dem Faden hast, der sich nach dem Ausschalten im Laufe der Ruhezeit auf den einen Punkt am Feeder konzentriert und damit zum Bruch führt. Im Betrieb verbleibt das Filament nicht lange genug an dieser Stelle, um eine Bruchstelle produzieren zu können. Im Stillstand jedoch wirken die Scherkräfte dauerhaft auf diesen einen Punkt am Filament, was letztendlich zum Bruch führt.


    Ich vermute mal, dass Deine Filamentrolle versetzt steht und der Faden nicht ganz gerade von oben in den Feeder läuft. Dazu die Temperaturschwankungen untder dem Dach und schon bricht es weg,

    Wie ich auch schon anderer Stelle ausführlich geschrieben habe, ist nicht alles von OWL gut. Am Anfang hatten sie sehr viel Schrott auf den Markt geworfen, diesen aber auch fairerweise als B-Ware gekennzeichnet. Da war es wirklich Glück, ob man mit der Rolle etwas anfangen konnte oder nicht.


    In den letzten Monaten haben sie aber gelernt und vieles besser gemacht bzw. machen lassen.


    Mit der Metallic-Serie von denen bin ich sehr zufrieden. Echt geile Effekte, die man damit erzielen kann und das bei gutem Material und Maßhaltigkeit. Also für den Preis top.


    Das "normale" Filament ist auch sehr gut maßhaltig geworden (Finger weg von der B-Ware) und hat schöne Farben bei einem unschlagbaren Preis.


    Ist mittlerweile zu einer Qualität geworden, die ich persönlich im oberen Drittel der Mittelklasse anordnen würde. Also sehr gut brauchbar.


    Wichtig ist dabei natürlich immer zu beachten, dass jeder Drucker anders reagiert und andere Einstellungen braucht. Der Eine druckt mit guten Ergebnissen bei 200 °C, bei mir laufen einige Sorten bei 220°C optimal und eine Sorte von OWL sogar nur bei 190°C. Also ist hier immer ausprobieren angesagt, da jeder Drucker, selbst gleicher Bauart und Hersteller, individuell reagiert.


    Hier auch nochmal etwas zu den verschiedenen Herstellern, die ich probiert habe: Filament


    Hier mal ein kleines Beispiel des B-Ware OWL-Filamentes in Grün:

    Der berühmte kleine Frosch ohne Support nur mit Brim auf dem CTC Prusa I3 gedruckt.


    Nachdem OWL-Sat am Anfang etliche Schwierigkeiten mit seinem Billig-Filament hatte, haben sie jetzt wohl eine vernünftige Linie in Sachen Qualität hingekriegt und bieten sehr gutes Filament an. Insbesondere die Metallic-Serie hat es mir hier angetan und ich habe da schon etliche Rollen von ohne jegliche Probleme verbraten. Rolle Metallic 15,90 € (bei Abnahme von 4 Rollen gibt es eine fünfte Rolle GRATIS). Also Superpreis für gutes Filament.


    Die Finger weg lassen sollte man bei OWL von der B-Ware, denn die schwankt vom Durchmesser sehr stark. Und das innerhalb einer Rolle (1.75 bis 1.91). Man kann zwar Glück haben und eine gute Rolle erwischen, aber das ist wirklich ein Glückspiel und nicht jeder Drucker kann mit solch starken Schwankungen umgehen.


    Das normale Filament (A-Ware) ist für den Preis (je nach Abnahmemenge unter 10,00 €) ebenfalls gut zu verarbeiten und kann durchaus zufriedenstellend genutzt werden.


    Mein ehemaliger Favorit eins3D ist bei mir mitlerweile etwas in das Hintertreffen geraten, da sie sich bei den Versandkosten etwas dumm anstellen und nach meiner Meinung viel zu viel verlangen, da man jede Rolle in der Bucht schon Versandkostenfrei bekommt und dafür ist mir der Preis bei eins3D dann zu hoch. Das Filament an sich ist sehr empfehlenswert und ich hatte über 60 Rollen bei eins3D bezogen. Fast alle Sorten ausprobiert und nie Probleme mit dem Material gehabt. Insbesondere das ABSnext ist eine Klasse für sich und allen zu empfehlen, die sich nicht mit den Tücken des normalen ABS rumärgern wollen.


    Mein absoluter Tipp ist aber seit kurzem das Filament von dabai.rocks, mit dem ich die bisher besten Ergebnisse erzielt habe. Ist zwar, subjektiv gesehen, etwas teurer, lohnt aber aufgrund der herausragenden Qualität auf jeden Fall. War selten so begeistert von einem Filament (Premium-Line). Probiert es aus!


    Ansonsten kann ich im Bereich Billig-Filament noch die Filamente von Sienoc (Bucht bei Euro-Harry) empfehlen. Hier ist besonders das TPU herausragend. Läuft auf Bowden- wie auch Direct-Extruder hervorragend und ist bei dem Preis (24,99 €/kg) unschlagbar. Gute Haftung direkt auf Glas und sehr flexibel (Habe schon Handyhüllen usw. damit gedruckt). Das normale Filament sehr durchmessergenau und mit schönen leuchtenden Farben auch nicht zu verachten.


    Ein Finger weg kommt von mir für das Kaisertech-Filament ABS. Da sind die Rollen im hohen Bogen in die Tonne gewandert und auch das PLA ist nach meiner Meinung nicht berauschend.

    Da kannst Du Recht haben, gerade bei der Lautstärke. Aber ich empfinde es auch mit den normalen Treibern als nicht besonders laut. Zudem stört mich die Lautstärke sowieso nicht, da die Drucker in einem separaten Raum ohne Fenster stehen (also Bauraum XXXXL) und via 10m-langem USB-Kabeln mit dem Rechner verbunden sind.


    Mit den Micro-Schritten ist natürlich ein Argument, aber wenn Du Dir meine Druckergebnisse ansiehst, bin ich der Meinung, das man auch mit guter Feineinstellung in der Software ausgezeichnete Ergebnisse erzielen kann, ohne viel an der Hardware ändern zu müssen. Man muss da natürlich einiges an Zeit, Geduld und Filament opfern, was es mir aber wert war/ist, da ich das Ganze als Hobby und Herausforderung ansehe. Ich muss ja nichts termingerecht "produzieren", sondern will aus dem Gegebenen das Beste herauskitzeln.


    Daher experimentiere ich auch lieber - auch u.a. mit den verschiedenen Treibern, um z.B. mal zu sehen, ob es da tatsächlich sooo viele Unterschiede gibt.

    Ich habe verschiedene Treiber da und kann keinen wesentlichen Unterschied bemerken. Sorry, auch nicht im Druckbild.... Was mir etwas gebracht hat, sind die MKS Smoother, die ich zwischen geschaltet habe. Da ist mir ein Unterschied beim Druckbild aufgefallen und zwar bei allen Treibern.

    Hmm, 28"-TFT wäre übertrieben und gibt es nicht.


    Due kannst aber das MKS 2,8" oder das MKS 3,2" nehmen. Ich habe das 3,2", da es doch einen Hauch größer ist. Stepper kannst Du nehmen, worauf Du Lust hast oder was das Portemanie hergibt. Ich habe die Originalen vom alten Mightyboard genommen. Die reichen mir vollkommen aus.

    Diese Fehler kenne ich nur zu gut. Da wird kein bzw. zu wenig Filament gefördert.


    In der Regel sind zwei Ursachen daran schuld, zumindest nach meiner eigenen Erfahrung:


    1. Der Extruder kann das Material nicht in ausreichender Menge fördern, da die Drucktemperatur zu niedrig ist.

    2. Der Extruder kann nicht ausreichend Material durchdrücken, da beim Bowdenextruder der Leitungsweg (Tube vom Extruder zum Hotend) zu lang ist oder beim Direktextruder mit Tefloninlay in der Halsschraube, dieses Inlay nicht akkurat genug geschnitten ist. Es muß absolut Plan sein, da sonst Filamentreste zur Seite raus gedrückt werden.


    In beiden Fällen kannst Du das Druckergebnis wie einen Erdnussflip zusammen drücken und genau so knistert es auch.


    Temperatursensor hast Du schon getauscht? Kostet ja nicht die Welt, so um die 2 Euro. Ansonsten mal auf eine Vollmetallhalsschraube umsteigen, da kommt dann kein Teflonröhrchen mehr rein.

    Wie gefährlich? Hmm, ich bin von einem 220V-Schlag noch nicht gestorben und ich gehe mal davon aus, dass man so ein Gerät auch entsprechend behandelt und mit seinen Pfoten nicht überall rumfummelt.


    Wie gesagt, ich habe drei von den Teilen im Original seit über einem Jahr im Einsatz und noch keinen Schlag bekommen.

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