Bauraumheizung : Montage

  • Hey Leute !

    Wie manche von euch schon gesehen hatten, bastele ich an einem Druckerschrank für 2 Drucker, bei dem ich vieles von einem Raspberry steuern lasse (und gern noch mehr in Zukunft :D).
    In diesem Zusammenhang habe ich nun meine Relaissteuerung für die Heizelemente und Lüfter und die Elektronik soweit fertig.
    Ich möchte gern folgende Heizelemente mit folgenden Lüftern (je 2 der Lüfter pro Heizelement) so am/im Ikea-Schrank verbauen, dass dieser mir dabei nicht im Zweifel abfackelt :D :
    https://www.ebay.de/itm/PTC-Ke…ksid=p2060353.m2749.l2649
    https://www.ebay.de/itm/Sunon-…ksid=p2060353.m2749.l2649

    ... und ich habe mir gedacht ich gehe es so an :
    Die Lüfter nach außen, jeweils mit Halterung aus ABS und Anti-Vibrations-Inlay aus TPU. mit Lüftergitter drüber, die Heizelemente innen. Lüfter und Heizelemente jeweils gemeinsam verdrahtet, so dass sie immer gemeinsam laufen und der Raspberry sie nur per on/off schaltet ("Pseudo Bang/Bang")

    Gedanken/Sorgen mache ich mir eigentlich nur um die Halterung. Die Lüfter haben einen Volumenstrom von 165(±10%)m³/h. Das mal zwei und mal 0.7 zwecks Berücksichtigung von Toleranzen etc. pp. macht netto einen Volumenstrom von 231m³/h.. denkt ihr das reicht, um das Heizelement ordentlich zu belüften und dafür zu sorgen, dass mir gedruckte Halterungen für das Heizelement kühl genug bleiben ?
    Bitte um Meinungen und Vorschläge. Teile liegen alle bereit, freue mich schon voll auf eine funktionierende Bauraumheizung :D

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Also ich würde das ganze innen montieren..du willst kalte Zimmerluft rein blasen um den Innenraum zu erwärmen? Schau dir an wie ein Backofen funktioniert ;)
    DIe Luft die du rein bläst muss auch irgendwo raus...d.h. der Druck fällt extrem ab, wenn das ganze Teil gut dicht ist oooder die Luft pfeift durch alle möglichen Löcher heraus...doppelt ineffektiv mit dem Ansaugen der Außenluft. Aber ich hatte dich ja schon mal drauf hingewiesen... ;)
    Durch den Druckabfall wird kaum bis fast keine Luft mehr durch die Heizelemente durchgepresst, wodurch diese nicht gekühlt werden und höchstwahrscheinlich durchbrennen werden.


    Luftstrom dürfte mehr als genug sein. Ggf. etwas übertrieben. Ich würde auch eher mit 50% abziehen wg. Rechnen wg. den Verlusten durch das Gitter und vor allem durch das Durchpressen durch das Heizelement.
    Da geht einiges an Druck verloren, weshalb der Volumenstrom entsprechend einbrechen wird. Dürfte dann trotdem mehr als genug sein. Überleg mal: auch bei z.b. 150 m³/h würde die Luft in einem 50x50x50 cm Gehäuse (=250 Liter) 600mal ausgetauscht werden!! Das sind 6 Sekunden für 250 Liter. Willst du den Bauraum heizen oder durchlüften? :) Es gibt Formeln, wo du aus der Leistung um Volumenstrom die Temperaturerhöhung berechnen kannst, welche nicht hoch sein dürfte und wenig steigen wird, da du ja 1. kühle Luft ansaugst und 2. "Durchzug" erzeugst, da du ja innerhalb von wenigen Sekunden die komplette Innenraumluft durch leicht erwärmte Außenluft ersetzt...

    Wenn du allerdings das ganze Innen aufbaust ist ein hoher Volumenstrom nicht verkehrt - dadurch heist du die Luft schneller und vor allem gleichmäßiger auf.

  • Hm. Recht hast du irgendwie. Ich muss mir da mal bisschen genauere Gedanken zu machen und bisschen rechnen glaube ich. Vlt. reicht ja auch je 1 Lüfter vollkommen bei den fetten Teilen...
    Grundsätzlich : Muss ich noch viel weiteres beachten? Dachte so an eine Zieltemperatur von 55°-60° für ABS.. muss ich da schauen, dass ich das Coldend anders kühle oder so? Habe ne Titan-Heatbreak von Turmberg3D drin jetzt, was schonmal helfen sollte und nen Noctua 40x40x20 der kräftig pustet...

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

    The post was edited 1 time, last by Oliver ().

  • 60 würde ich nicht raten - musst an die armen Motoren noch denken. Elektronik war draußen, richtig? Weil z.B. Kondensatoren bei 60° schneller altern bzw. teilweise gar nicht aushalten.


    Ich würde dir raten erstmal z:B. auf 40° aufzuheizen und zu schauen auf wieviel das Bed dann kommt :) 20° CDifferenz zu vorher dürfte auch beim Heizbett ~20° nach oben bringen.


    Ich weiß nicht ob das erforderlich ist. Ob das Coldend bei 250° Hotend-Temp mit 20, 40° oder 50° "kühlen" Luft gekühlt wird ist denke ziemlich unkritisch.

  • Die Elektronik wird außen am Schrank angebracht - Da hab ich dann noch bisschen Spaß mit Kabel-verlängern vor mir :rolleyes:

    Mir gehts mittlerweile nichtmal mehr nur vornehmlich ums Heizbett : habe bei ABS und dünnen Objekten, wie zB Vasen häufiger das Problem mit Spannungsrissen. Das soll man mit a) besserer Bauteilkühlung und b) Bauhraumheizung in Kombination angeblich gut in den Griff kriegen .. allerdings sollte die Temperatur dann wirklich so ab 50° liegen.

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

    The post was edited 1 time, last by Oliver ().

  • Anzeige:
  • Hubert : Ich hab die Teile schon daheim. und diese 12V Scheibenheizer habe ich gesehen ... die sind mal deutlich zu klein dimensioniert für so einen Zweck oder nicht?! .. ich hab auch die Teile schon.. die Frage ist also nicht "welche Teile", sondern "wie kriege ich diese Teile sicher montiert" :D

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Einfach und sicher funktionierend, such mal nach 12V KFZ Scheibenheizung, da musst du dir keine Gedanken machen, ob der Lüfter ausreicht. Das Netzteil muss allerdings ausreichend Strom liefern.

    Die Leistung liegt bei 150 bis 300 Watt..das dürfte zu wenig sein. Zudem wäre das Netzteil dafür einiges teurer als die Heizung selbst ;)

  • Jop so seh ich das auch. Deshalb hab ich die Bauteile für die Heizung direkt auf 230V ausgelegt bestellt und schalte die dann nur über ein Relais.. alles andere (Raspberry, Drucker, Licht) läuft über entsprechende Schaltnetzteile unter dem unteren Boden..

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Es gibt doch auch genügend 230V Mini Heizlüfter, wie z.B. Einhell KH500.
    Klar, bei dem hohen Volumenstrom, brauchst du natürlich ordentlich Leistung, da die heiße Luft ja durch geblasen wird. Bei Umluftheizung, mit geringer Lüftung, reicht deutlich weniger Heizleistung, denn es ist ja ncht mal 1 m^2 den du da heizt.
    Bei über 200m^3/h, das sind immerhin fast 4m^3/min oder ca.80liter/sekunde, hast du da viel zu hohe Windstärken im Kasten, das bläst dir das Filament von der Düse weg.

    Nachtrag: ich habs grad mal in den Rechner https://www.albrecht-services.de/heizung_berechnung.html eingegeben, bei einem Raum von 1m^2, 50°C Temperaturdifferenz nach aussen und miserabler Isolation, wie beim Zelt, reichen 230W. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Raumhöhe normalerweise über 2 m ist, kannst du nochmal die Hälfte rechnen.

    The post was edited 2 times, last by Hubert ().

  • Anzeige:
  • Einhelllüfter ist nicht für diese Temperaturen ausgelegt und auchzu gross um in einem Gehäuse mit verbaut zu werden. Die eingebaute Schmelzsicherung dürfte da auch schnell durch sein.


    Die Leistung bezieht sich ja auf's halten der Temperatur. Es geht ja ums einheizen bzw die Dauer bis zum Erreichen der Temperatur. Um 250 Liter von 10° auf 50° zu bekommen wird es mit 750 Watt nur 1/3 so lange dauern um diese zu erreichen. Sagen wir eine statt drei Minuten. Egal wie die Isolation ist.

    Um die Temperatur zu halten braucht man jetzt Leistung X. Da das Heizbett ja auch Wärme einbringt müsste der 750W wahrscheinlich alle paar Minuten urz anspeingen um zuzuheizen. Ein schwächerer öfter oder gar dauerheizen.

  • Aha, wenn die Leistung sich aufs halten der Temperatur beieht, dann wird das ausgekühlte Zelt oder die Wohnung, mit der berechneten Heizleistung nicht warm, sondern bleibt ausgekühlt? Ich denke, das ist nicht der Sinn einer Heizung.
    Aber, auch bei der hohen Leistung, der Luftstrom, von den angegebenen Lüftern, ist viel zu groß, für den kleinen Würfel.

  • Aha, wenn die Leistung sich aufs halten der Temperatur beieht, dann wird das ausgekühlte Zelt oder die Wohnung, mit der berechneten Heizleistung nicht warm, sondern bleibt ausgekühlt? Ich denke, das ist nicht der Sinn einer Heizung

    Du hast eine Leistung und keine Leistung*Zeit (kWh!) angegeben. Also ist es logisch, dass das Tool da die Leistung ausgibt, welche nötigt ist, um bei 100% AN die Temperatur zu halten - logisch, oder nicht?


    Ich versuchs dir mal zu erklären, da du dich anscheinend nicht so richtig auskennst:


    Raum: 10°C
    Zieltemperatur: 20°C
    Heizleistung Heizung: 1000 Watt.

    Zeit zum Erreichen der Zieltemperatur bei 100% AN: 2 Stunden.

    2 h * 1000 Watt = 2kWh
    Ist die Tempetarur erreicht, braucht die 1000 Watt Heizung nur jede x Minuten für x Minuten anzuspringen um die Temperatur wieder auszugleichen.

    Hätte die Heizung 3000 Watt, so bräuchte diese nicht 2 Stunden sondern nur noch etwa 1/3 dieser Zeit, da es sich um die 3-fache Leistung handelt.
    Benötigte Leistung zum Aufheizen würde dann trotzdem bei 2kWh liegen => 0,667 h * 3000 Watt = ~20 kWh

  • Hubert : Die Lüfter werden so montiert, dass der Luftstrom von unten nach oben erfolgt. Da wird mir nix von der Düse weggeblasen... Ich hab auch die passenden Bauteile da, um die 230V Lüfter im Zweifel bisschen zu drosseln ... Wichtig dabei scheint mir aber vor allem, dafür zu sorgen, dass immer genug Luft durch die Heizelemente geblasen wird, um deren Überhitzung sicher zu verhindern. Im Zweifel geht mir zunächst(!) mal die Brandsicherheit über die Effizienz. Des weiteren erfolgt ja das Aufheizen zunächst mal vor oder parallel zum Vorwärmen vom Heizbett. Bedeutet während des Drucks erfolgt "nur" noch das Nachheizen, was dann idealerweise sehr gleichmäßig geschehen sollte - blöd wäre es halt, wenn die Bauraumtemperatur dauernd stark schwankt, mit mehr als 5° Unterschied.. dann verstärkt man das Problem, das man beheben will, nämlich insbesondere Warping bei ABS unter Umständen noch. Für ne möglich konstante Temperatur ist ein Heizelement mit höherer Leistung empfehlenswerter, weil das die Regelung und Nachheizzeiten verkürzt und auch die Temperatur-Amplituden insgesamt eher verringert (=> kommt aber natürlich auch auf das saubere Einregeln der Thermostat-Funktion des Raspis an.. aber n leistungsfähigeres Heizelement macht das halt leichter).


    Grundsätzlich hatte ich zuallererst eben auch überlegt, einen solchen Miniheizer zu nehmen.. aber in allen Foren steht, dass diese auf den ersten Blick geeignet erscheinen, aber effektiv einfach zuwenig Leistung bringen. Ich hab mich mal an dem 600W Fön (grob) orientiert und pro "Heizkammer" ein 750W Heizelement geplant.

    Muss nur endlich mal dazu kommen, mir die Teile zu designen, die ich zur Montage brauch..

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Wichtig dabei scheint mir aber vor allem, dafür zu sorgen, dass immer genug Luft durch die Heizelemente geblasen wird, um deren Überhitzung sicher zu verhindern. Im Zweifel geht mir zunächst(!) mal die Brandsicherheit über die Effizienz.

    Hatte ich dir ja schon irgendwo Bimetall-Thermoschalter empfohlen :) Einfach je einen Öffner für z.B. 30, 40, 50 und 60°C besorgen und mit einem mehrstufigen Drehschalter wählen. Wird die Temperatur erreicht, dann wird durch den Öffner die Plus-Leitung unterbrochen. Somit sparst du dir auch irgendwelche anfälligen Schaltungen für Temperaturregelung

  • Anzeige:
  • AlphaRay : Das hat aber auch mehrere Nachteile. U.a. dass ich mir das erst noch kaufen müsste. Ausserdem will ich das alles elektronisch regeln.. so Drehschalter etc find ich alles übel nervig. Wenn ich schon alles in einer WebOberfläche hab, dann bitte auch alles. Nicht : "Hierfür an den Schrank rennen, dafür das Tab nehmen etc etc.".. mag man für übertrieben halten, ist mir aber wichtig.
    Außerdem wüsste ich nicht, was an einem einmal sauber eingestellten Raspberry-Thermostat "störanfällig" sein sollte ?! => Ich denke da kommen eher Vorbehalte durch, die auf fehlenden eigenen Erfahrungen mit solchen Steuerungen basieren.

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Außerdem wüsste ich nicht, was an einem einmal sauber eingestellten Raspberry-Thermostat "störanfällig" sein sollte ?! => Ich denke da kommen eher Vorbehalte durch, die auf fehlenden eigenen Erfahrungen mit solchen Steuerungen basieren.

    Ahsoo..willst das alles schön automatisiert haben.. ;)
    Störanfällig ist immer alles. Sagtest ja selbst, dass du es ein wenig sicherer haben möchtest. Und da gibts halt nur die Möglichkeit mit Schmelzsicherungen, welche aber meines wissens nach erst bei 80..100° anfangen, wo dein Drucker zur Hälfte geschmolzen sein dürfte, oder halt Bimetall-Schalter. So funktionieren bei uns ALLE Elektrogeräte, welche heizen. Jede billige Pad-Kaffeemaschine oder Bügeleisen hat solche Sicherungen. Vermeidet halt Wohnungsbrände, falls mal die Elektronik spinnen sollte. Rpi-Thermostat: falls Temperatursensor spinnt und auf ein mal eine viel niedrigere Temperatur liefert als ist und der Rpi weiter heizt..? ;)


    Kannst ja halt einen Bimetall-Schalter dran hängen, der bei 70° abstellt. Somit hättest du eine echte Temperatursicherung bzw. Notabschaltung der Heizung. Die Teile kosten 2-3 €.

  • Hubert : Bestimmt.. aber bestimmt mit ner Temperaturgrenze, die weit oberhalb meiner "Sicherheitsgrenze" ist .. nämlich bei der Grenze für die Heizdrähte des Elements .. AlphaRays Einwand ist schon irgendwo berechtigt und nicht dumm..

    Edit sagt : Bestellung für einen 65° Schließer ist raus => 2,89€ inkl. Versand. Das überleb ich gerade noch :D

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

    The post was edited 1 time, last by Oliver ().

  • Edit sagt : Bestellung für einen 65° Schließer ist raus => 2,89€ inkl. Versand. Das überleb ich gerade noch

    Schließer oder Öffner...?

    Mit Schließer müsstest du dann ja iwas "aktivieren" wie ein Öffner-Relais oder Wechsel-Relais. Öffner würde ja die Leitung unterbrechen. Oder wolltest jetzt nen Schließer am Raspi abfragen für Notabschaltung der Heizung?

  • Anzeige:
  • Schließer - Normale Regelung soll ja komplett über den Raspi laufen und der Schließer als "Not"-Abschaltung, die im Normalfall niemals triggern sollte... d.h. ich nutze den Schließer für nen Not-Power-Off-Schaltkreis, der mir dann alle Geräte abschaltet. Den bau ich mir noch...

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Aah! Ja ich hätte einfach nur eine der Stromleitungen für den Heizer gekappt damit :) So hast du gleich eine "Irgendwas stimmt hier nicht"-Abschaltung, falls irgendwas anfangen sollte zu kokeln.


    Kann man dafür nicht einen einfachen FI-Schalter nehmen? Die haben doch eine Test-Taste - das müsste nur ein Schließer-Taster sein, den du einfach durch den Schließer hier ersetzt. Dann würde die FI-Sicherung einfach raus hauen :)

  • Ehrlich gesagt wird mir das alles VIIIEEEEEL zu hochkomplex für den Zweck. Sicher ja .. aber es ist längst sicher genug. Der Raspberry wird selbst bei 120° im Gehäuse immernoch laufen. Der ist außen (!) verbaut, in eigenem Gehäuse). Der steuert alles. Der hat auch Rauch und Feuermeldesensoren. Man muss da jetzt NICHT mit Industriestandards bei ..

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • AlphaRay : und deine Methode hätte nen fetten Denkfehler : der Rasberry würde bei deiner Öffner-Methode nichts mitbekommen von der Not-Abschaltung und somit würde der wieder weiterheizen, sobald die Temp. wieder unter 70° fällt.

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • AlphaRay : und deine Methode hätte nen fetten Denkfehler : der Rasberry würde bei deiner Öffner-Methode nichts mitbekommen von der Not-Abschaltung und somit würde der wieder weiterheizen, sobald die Temp. wieder unter 70° fällt.

    Ist ja korrekt - es geht ja darum, dass bei Ausfall der Steuerung + Weiterheizen eine Sicherung anspringt, die die Heizung daran hindert. War ja hier ja nur die Idee den Heizer sicherer zu machen und nicht bei Feuer den ganzen Strom abzustellen ;)

  • Anzeige:
  • Naja .. wenn die Steuerung sauber läuft .. und es gibt höchstens gravierende Gründe warum die ausfallen sollte, dann macht nur ne komplett Abschaltung Sinn.
    So ein Raspberry läuft prima, 24/7 ohne Probleme.. da braucht man nicht von typischen Ausfällen ausgehen. Und wenn, dann dampft die ***** richtig :D

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Hallo,

    ich heiße Leo und bin neu hier im Forum.

    Hab den CTC Bizer schon eine Weile und auch einiges an Verbesserungen umgesetzt.

    Hab hier gelesen das Oliver vor hat einen kompletten Schrank zu beheizen, das wäre mir zuviel an Energiekosten. Besser ist es jeweils den einzelnen Drucker zu beheizen.

    Habe für den CTC schon vor einer Weile eine Bauraumheizung kosntruiert und montiert.

    Funktiniert ganz gut für Materialien wie ABS die sehr gerne zu Rissen neigen bei entsprechender Größe und Höhe.

    Hier mal ein Link:


    https://www.thingiverse.com/thing:1324155


    Gruß


    Leo

  • Hi Leo;


    der Bizer hat ja vom Chassis her schon einen 'geschlossenen' Raum mit paar "Fenstern".

    Da reicht natürlich die Fenster zuschließen und eine Heizung außen dran zubauen, so daß sie rein bläst.


    Der DiY i3 hat aber kein Chassis was man einfach schließen kann. Man muß alle Seite des Gehäuses dann selber neu bauen. Ehe man einen Würfel selber baut und am DiY i3 festschraubt, kann man eben einfach einen Würfel bzw geschlossenen Raum/Schrank nehmen und den Drucker reinstellen.

    So machen es letztlich die meisten die ein Chassis wie ein i3 Clone haben.

    Letztlich kommt es dabei auch nur noch darauf an, wieviel Größer der abgeschlossene Raum gegenüber dem Drucker ist.


    Zum Bizer wird sich das eh nicht viel nehmen.

    Bei dem kleinen Druckbett ist ja im Verhältnis auch schon ein recht großes Gehäuse drumrum.

  • Hab hier gelesen das Oliver vor hat einen kompletten Schrank zu beheizen, das wäre mir zuviel an Energiekosten. Besser ist es jeweils den einzelnen Drucker zu beheizen.

    Nein, da der Drucker selbst ja nicht gedämmt ist. Es ist viel günstiger, einen gedämmten Bauraum um den Drucker herum zu beheizen.

    Zudem gibts da keine hohen Energiekosten. Das sind Cents in der Stunde, da nach Erreichen der Temperatur die Heizung nur noch ab und an anspringt, da Heizbett und Düse ja auch noch dazu heizen. Wir reden hier von vielleicht 0,05 - 1 kW bzw. 1,5 - 3 Cent pro Stunde.

  • Ich bin mittlerweile auch so weit, dass ich einen geschlossenen Bauraum plane.
    Im Sommer, war der offene Drucker ja kein Problem, aber jetzt, wo es kühl wird...
    Mein Bastelzimmer, hat eine direkte Tür zum unbeheizten Hausflur. Ein kalter Luftzug durch öffnen der Tür und schon gibt es Probleme wie Warping.

  • Anzeige:
  • Ich bin mittlerweile auch so weit, dass ich einen geschlossenen Bauraum plane.
    Im Sommer, war der offene Drucker ja kein Problem, aber jetzt, wo es kühl wird...

    Dafür nutze ich seit mind. einem Monat eine hochtransparente Plastikfolie, welche um den Drucker+Schrank liegt ;)
    Hauptgrund für mich für ein Gehäuse ist das Einschließen und Filtern der Mikro- und Nano-Partikel, welche auch bei PLA nicht ungefährlich sind. Wer ABS & Co. ohne Haupt UND Filterung druckt ist selber schuld..und in Haushalten mit Kindern ist das sogar ziemlich unverantwortlich. Die meisten wissen gar nicht was die da anrichten.
    Es gibt ja sogar einige, die den Drucker im Schlaf- oder Wohnzimmer stehen haben, wie ich öfter in den letzten Jahren in Foren gelesen habe...

    Einen Hepa-Feinstaubfilter für einen Laserdrucker habe ich schon vor längerer Zeit besorgt. Dieser soll die Abluft vom Drucker durchfiltern + danach wird ein Aktivkohlefilter geschaltet, der die Flüchtigen Stoffe so gut es geht rausfiltert. Im Sommer kommt ein Abluftschlauch dazu, damit die gefilterte Luft auch direkt raus kann mit eventuellen restlichen Stoffen.


    Für die jenigen die noch niee was von gehört haben:

    https://3druck.com/nachrichten…mmten-filamenten-3770019/

  • Hi Leon75 ,


    danke für deinen Beitrag, es passt zwar nicht ganz genau auf mich, weil meine Drucker kein Gehäuse in dem Sinne haben, und mir deshalb nur bleibt, den gesamten Schrank zu heizen (was aber bei meinem Selbstgebauten Schrank nicht so schlecht ist wie du es dir ausmalst : die beiden Kammern haben 50x60x50 Größe, da passen genau die Drucker rein ;), hier im Forum ist ein Foto von dem in der Galerie^^). Ich habe mir aber dennoch deinen Beitrag auch auf Thingiverse genauer angeschaut, denn mit Ausnahme der Teile fürs Holzgehäuse interessiert mich das ungemein .. die Verkleidung muss ich bei mir anders regeln. Aber ich hab zB auch genau diese PTC Heizelemente.. Ich glaube auch, den SIcherungskasten kann ich mir sparen, da die Fuses des Relais über das ich die PTCs steuern will, eh bei >10A fliegen. Deine Lüfterkonstruktion erübrigt sich bei mir auch, ich hab Power-230V Alu-120MM Lüfter da die ich dafür verbaue.
    Wieviel hat es dich gekostet die Holzteile lasern zu lassen - Nur mal rein interessehalber ...

    Klickibunti ? Nein Danke. Ich versteh lieber, was ich tu...

  • Aktivkohle, hab ich noch, ich tausche die Aktivkohle der Filterpatronen der Dunstabzugshaube regelmäßig selbst aus. Als Feinstaub Filter, sollten die Feinstaub Filtereinsätze. für Zyklon Sauger gehen, oder gibt es da was günstigeres?

  • Aktivkohle, hab ich noch, ich tausche die Aktivkohle der Filterpatronen der Dunstabzugshaube regelmäßig selbst aus. Als Feinstaub Filter, sollten die Feinstaub Filtereinsätze. für Zyklon Sauger gehen, oder gibt es da was günstigeres?

    Wenn ich das richtig sehe, ist das ein "Ausklopffilter", welcher vieeel zu grob wäre. Jeder Staubsauger lässt das, was als "echter" Feinstaub gekennzeichnet wird durch bzw. definitiv Nanostaub.
    Die Drucker-Feinstaubfilter fangen die Mikro/Nanostäube auf und werden dann nach x Monaten entsorgt. Da wir ja keinen Dreck aufsaugen bzw. kiloweise Druckertoner im Jahr durchheizen, dürften diese einige Monate länger halten als bei Druckern, bis die sich langsam zusetzen. Denke 1 bis 1,5 Jahre sollten OK sein.

    Zwei Stück spezielle Feinstaubfilter für Laserdrucker kosten 10 € - wo ist das Problem? ;) Zudem ist die eckige Bauform und bereits angebrachte selbstklebende Streifen für DIY-Gehäuse bzw. einfacher zu verbauen als irgendwelche Zylinderförmigen, welche man irgendwie noch abdichten müsste.

    https://www.amazon.de/dp/B005IF8JA0


    Ich verbaue übrigens zwei Stück: einer der als Umluftfilter irgendwo im Drucker sitzen wird + einer der nach dem Druck die Luft aus dem Drucker rausbläst. Aktivkohle wird dann auch an beiden Stellen verbaut.

    Es kommen noch mind. zwei Lüfter oben im Gehäuse hin, welche die Luft zirkulieren lassen. So wird beim Aufheizen die Luft besser verteilt + die liegenden Stäube (!!) werden dabei aufgewirbelt und vom inneren Filter aufgefangen. Bringt ja nichts nur den Feinstaub der gerade frisch entsteht zum Teil aubzufangen, in dem diese beim Luft aus dem Gehäuse ziehen filtert..

  • Anzeige:
  • Danke... werd ich mal bestellen.
    Obwohl, ich bin Raucher, ob da ein paar mehr ppm Feinstaub überhaupt ins Gewicht fallen?

    Eeh...Nanoplasik, welches so fein ist, dass es in deine Bronchen rein kommt ist was anderes als Nikotin und Teer.. und Besuch oder Familie wirst du ggf. ja auch haben ;)



    Hier die mir als erste bekannte Studie zum Thema von 2013:


    "Bei der Verarbeitung von PLA seien in der Minute rund 20 Milliarden UFPs freigesetzt worden, bei der Verarbeitung von ABS etwa 200 Milliarden UFPs" [...] "Hohe UFP-Konzentrationen sollen Lungenkrebs, Schlaganfälle oder Asthma auslösen können." (UFP = "ultrafeine Partikel")

    Quelle: https://www.golem.de/news/stud…sundheit-1307-100597.html


    D.h. nach 10 h ABS Druck hast du uuungefähr 2000 Milliarden Partikel UFPs in der Wohnung .


    Zur Zigarette fand ich das: "Eine Zigarette verursacht mehr Feinstaub als ein 90 Minuten laufender Dieselmotor" ( Quelle: https://www.zeit.de/2016/17/fe…erbot-reduzierung/seite-3 )


    Müsste man jetzt nur wissen wieviel das ist ...beides klingt aber nicht gesund ;)

  • Hallo,

    Ah ok es handelt sich um einen DIY I3 und nicht um den Bizer, hab ich übersehen.

    Wenn du ein paar Ideen von meinem Link übernehmen kannst ist ja auch nicht schlecht.

    Was das Lasern der Holzteile gekostet hat, weiß ich nicht mehr, hab auch keine Rechnung mehr davon.

    Die Idee mit dem Filter wollte ich immer mal umsetzen,vielleicht demnächst mal.

    Der Drucker steht schon länger im Keller das macht es mit dem Feinstaub nicht ganz so schlimm denke ich.

  • Wie du geschrieben hast, AlphaRay, UFPs sollen Lungenkrankheiten verursachen.
    Das ist aber nicht nachgewiesen, nur für Steinstaub, insbesondere Asbest.
    Statistiken, weisen darauf hin, aber wie das so mit Statistiken ist... Je nachdem, wie man sie anlegt, kann man die Ergebnisse bekommen, die man haben will.
    Ist genau so, wie die Behauptung der WHO, dass verarbeitetes Fleisch krebserregend sein soll.
    Oder Stoffe, wie Propionsäure, die verboten wurden, weil sie krebserregend sein sollten, von denen man heute weiss, das sie sogar gesundheitsfördend sind.

  • Wie du geschrieben hast, AlphaRay, UFPs sollen Lungenkrankheiten verursachen.
    Das ist aber nicht nachgewiesen, nur für Steinstaub, insbesondere Asbest.

    Ist nicht korrekt - ausgelöst wurde das ganze vor ein paar Jahren wg. Lungenkrebs und Laserdruckern. Nachgewiesen.
    Seit dem gibt es solche Nachrüst-Filter für Laserdrucker.



    Gefahr durch Laserdrucker endlich anerkannt – jetzt ist die ...




    https://www.nano-control.org/gefahr-durch-laserdrucker-endlich-anerkannt-jetzt-ist-di...
    25.08.2016 - Laserdrucker setzen Feinstaub in ultrafeiner Partikelgröße frei – die ... von Atemwegsentzündungen über Thrombosen bis hin zu Lungenkrebs.



    Oder hier mal was lustiges aus 2008:


    "Die Belastungsdaten an Büroarbeitsplätzen weisen darauf hin, dass das mögliche Krebsrisiko im derzeit akzeptablen Bereich liegt und zusätzliche Schutzmaßnahmen in der Regel nicht ergriffen werden müssen." - Das Krebsrisiko liegt im akzeptablen Bereich...!! WTF... (Quelle: http://www.spiegel.de/wissensc…heit-bleibt-a-595882.html)

    Bei den meisten gehts um Grenzwerte, Belüftung blabhalh.. Wurde wahrscheinlich auf X-Blätter bei X-Kubikmeter Raumluft umgerechnet und als "ungefährlich" eingestuft. Ist aber nicht vergleichbar mit einem Kunststoffdrucker, der in paar Minuten mehr Partikel raushaut als ein Büro-Laserdrucker an einem Tag. Die Drucker laufen definitiv länger als so nen Ding im Büro was ab und an paar Buchstaben auf's Papier drückt...





    Der Drucker steht schon länger im Keller das macht es mit dem Feinstaub nicht ganz so schlimm denke ich.

    Eine Merkwürdige Einstellung...meinst du der Feinstaub löst sich von selbst oder bleibt am Boden kleben und wird nicht aufgewirbelt? ;-) Vor allem in einem geschlossenen Raum wie dem Keller ist das Zeug alles andere als ungefährlich. Es setzt sich - wie bei Staub üblich - überall ab und wird beim vorbeigehen aufgewirbelt... die Dämpfe wie Weichmacher usw. gehen beim Druck hoch - also auch in die Wohnung.

    • Gäste Informationen
    Hallo. Gefällt Dir dieses Thema im CTC-Forum und du möchtest etwas dazu schreiben? Dann melde dich bitte an. Hast du noch kein Benutzerkonto im CTC-Forum, dann registriere dich bitte. Nach der Freischaltung kannst Du dann das Forum uneingeschränkt benutzen.


  • Anzeige:

Werde Teil des Forums.

Hallo. Gefällt Dir das CTC-Forum und du möchtest mitmachen? Dann melde dich bitte an. Hast du noch kein Benutzerkonto im CTC-Forum, dann registriere dich bitte. Nach der Freischaltung kannst Du dann das Forum uneingeschränkt benutzen.