CTC 3D Ender A13 DIY Pro Y-Achsen Problem

  • Hallo, gibt es einen Leidensgenossen der möglicherweise das gleiche Problem hatte wie ich und hat es lösen können?
    Drucker druckt erst einmal sauber vor sich hin. Jedoch kommt es leider sehr oft vor das er Morgens zwar noch druckt - allerdings
    in großem Abstand zum Druckobjekt (5cm oder auch höher und alles voll mit Plastikwürsten :(). Wie das dann aussieht kann man sich glaube ich gut vorstellen - vom Fehldruck mal ganz abgesehen :(
    Hatte bisher immer mit Cura gesliced - möglicherweise liegt es daran, kann's mir aber nicht wirklich vorstellen.
    Ich könnte mir vorstellen das vielleicht ein Firmware Update Abhilfe schafft - weiss aber nicht wie ich das angehen sollte.
    Den Drucker habe ich Mitte 2019 bei eBay gekauft und steht heute immer noch so da. Der USB scheint tot zu sein.

  • Willkommen im Forum.


    Nun es gibt viel mögliche Gründe warum nach Stunden nur noch WürstchenSalat auf dem DruckBett liegt.


    Wenn sonst Objekte die wenige Stunden drucken erfolgreich gedruckt werden, wuerde ich erstmal beim 3dModel bzw den SlicerEinstellungen und SlicerErgebnis suchen.


    Grundlegen hilft erstmal nur, wenn du dabei bist, wenn der Fehler passiert. Oder wenigsten eine KameraAufnahme von DruckVorgang und Drucker vorhanden ist, wo man drauf etwas erkennen kann.

    Um überhaupt einen Eindruck vom Problem zu bekommen.

    Irgendwo muss man ja anfangen.



    Klassiker:

    - das Model ist nicht sauber konstruiert

    - Slicer Einstellungen sind nicht optimal fuer das Model

    - FilamentSpule wickelt nich sauber ab

    - Motortreiber weder zuheiß

    ... usw

    - mit CTC A6 Pro B zwischen Säge, Hammer und BohrMaschine -

  • Hi,


    Kenne das Problem sehr gut, habe einige Adapter für meine Bus Heizung gedruckt und bin nach Hause gekommen um festzustellen dass der Drucker irgendwann zwischendrin einfach aufgehört hat, extrem frustrierend bei teilweise 20h Druckdauer.


    Glaube nicht das es zwangsläufig mit der Y-Achse zu tun hat, bei mir lag es an der SD Karte. Nach einer bestimmten Druckzeit hat der Drucker einfach aufgehört und im Drucker wurde die SD Karte nicht mehr angezeigt... Aufgefallen ist es mir zum Glück da ich zwischen 2 Karten wechsele und es bei der anderen Karte nie Probleme gab. Laut einer Englisch sprachigen Seite soll man die SD Karte in FAT 32 als MBR (Master Boot Record) formatieren da es sonst zu Problemen kommen kann. Als Ersatz für meine fehlerhafte Karte habe ich nun eine 4GB Micro SD von Intenso geholt und nach og. Kriterien formatiert, bisher funktioniert es tadellos.


    Grüße

  • Das Problem mit den Karten...
    Ich nutze uralt Karten (512MB und 2GB) die haben Anfangs auch Probleme gemacht, bis ich dann in Marlin die Geschwindigkeit für die SD-Karte runter gesetzt hatte. Dann muss das Marlin natürlich neu geflashed werden.

  • Ich hatte dasselbe Problem auch schon gehabt bei einem Drucker mit 2 Z-Spindeln. Ab einer gewissen Höhe war der Druck nur noch Schrott - sieht aus, als ob nur noch in die Luft gedruckt wird und das ergibt ein schönes "Wollknäul". Da ich noch nie von SD-Karte gedruckt habe sondern nur über USB oder Octoprint, konnte ich diese Fehlerquelle ausschließen.


    Der Grund für diesen Fehler ist in der Regel ein ganz banaler. Ich bin auf eine Fehlinformation, die man oft in Foren findet hereingefallen. Hier findet man oft Anleitungen und Bauteile zum Selberdrucken um die Z-Spindeln oben fest zu fixieren, da man dadurch angeblich bessere Druckergebnisse erzielen würde. Das ist der größte Quatsch und führt sehr oft zu den geschilderten Problemen. Warum? Erkläre ich mal:

    Die Hersteller haben sich schon etwas dabei gedacht, dass die Spindeln oben lose hin und her wackeln. Sie spendieren ihnen maximal Halterungen mit einem Kugellager, wo sich die Spindel trotzdem noch mit Spiel bewegen kann. Jetzt kommt bestimmt das Argument "Aber das kann doch für das Druckergebnis nur verschlechternd sein." - Nein, ist es nicht, denn mal unter uns: Bewegt die Z-Achse sich während des Druckens? Nein, sie wird nur in der Pause zwischen dem Druckvorgang für den Layerwechsel um die eingestellte Höhe (0,1/0,2/0,3 mm) bewegt. Ergo hat die Z-Achse keinen Einfluss auf die Druckqualität.


    Aber halt, stopp, in einem Fall doch! Wenn die beiden Z-Spindeln nicht frei schwingen (nach oben wackeln) können und die Extruder-Träger-Einheit nicht Hundertprozentig in der Waage ausgerichtet ist (wer kriegt das schon auf den Mikrometer genau hin?), verkanten sich die Spindeln irgendwann einmal mit dem Querträger und können den Extruder nicht mehr um die vorgegebene Höhe anheben. Irgendwann wird der Druck/Spannung jedoch zu hoch und die komplette Extrudereinheit springt schlagartig um die vorher blockierte Höhe nach oben. Als Folge wird der Rest nur noch in der Luft gedruckt, da einige Layer übersprungen wurden. Durch die Beweglichkeit der Z-Spindeln zu den Seiten (wackeln) werden solche Spannungen und das Verkannten in einem gewissen Umfang vermieden, da die Spindeln sich selbst ausgleichen können.


    Lösung? Achte darauf, das beide Z-Spindeln sich oben ein wenig bewegen können und mit dem Finger hin- und herwackeln lassen. Sie sollten sich frei bewegen lassen können. Wenn sie in einem Kugellager fixiert sind, überprüfe auch die freie Beweglichkeit - es sollten ein geringes seitliches Spiel vorhanden sein. Solltest Du Dir sogenannte Fixierteile gedruckt und angebaut haben, abbauen und wegschmeissen. Kontrolliere zusätzlich mit einer Wasserwaage so genau wie es Dir möglich ist, ob der Extruderträger in der Waage ist und messe zusätzlich möglichst genau die Höhe der Lager an der rechten und linken Spindel und korrigiere sie auf möglichst genau die gleichen Maße.


    Dann sollte dem Druckvergnügen auch nichts mehr im Wege stehen! Bei mir war es jdenfalls der Grund des Fehlers.

    3D-Drucker:

    CTC Bizer Dual mit MKS-Rumbaboard/3,2" TFT • CTC Bizer Dual Original Mighty Board

    CTC I3 DIY (2 Stück)
    TEVO Black Widow mit BL-Touch

    ANYCUBIC 4Max

    Das neueste Kind im Stall:

    TENLOG TL-D3 Pro (IDEX-Drucker)


    Lasergravierer (Standalonegerät max. Graviergröße 100x100mm)

    Lasergravierer 15 Watt und Mini-CNC-Fräse (max. Arbeitsfläche 200 x 300 mm)

    Folienplotter 375 mm

    Airbrushpistolen von Harder&Steenbeck (Muss ja ein wenig Farbe an die Drucke)

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