PLA Schwarz von www.real-filament.com Qualität

  • Hallo.

    Ich bin gerade ziemlich ratlos.

    Habe mir bei reprapworld eine Rolle schwarzes PLA geordert und versuche damit irgendwie vernünftige Drucke zu bekommen.

    Aber entweder es ist zu heiß oder ihm ist zu kalt oder sonst was. Verglichen mit der Chinarolle, die zum Drucker dazu war ist es die pure Hölle.


    Habe auch schon die werte von filaments.directory und es bessert sich überhaupt nicht.

    Jemand nen Tipp, was nich noch versuchen kann?


    Danke schon mal.

  • Eher selten daß eine Düse verstopft weil zu kalt gedruckt.

    Verstopfen tut es meistens weil zu heiß dadurch entweder Filament verbrennt und die Rückstände den Transport blockieren, oder weil zu heiß und durch die geringe Konsistenz dann das Filament auch in Ritzen laufen wo nur ein kleiner Spalt wäre ( zB zwischen PTFE und Düse bzw HeatBreak )

  • Danke. 190 hat übrigens rellativ gut funktioniert. Allerdings bleibt das Filament sehr lange weich. Wenn die Düse dann für die nächste Schicht drüber will, biegt sie den Druck ständig. Hab noch keinen Druckobjektlüfter drann. Das sollte ja heute eigentlich gedruckt werden.

  • Dann ist dein Kühler nicht optimal...druck dir einen anderen. ggf. hat ja wer Tipps zu deinem Drucker.

    Ich drucke PLA mit 215...235 und habe keine Probleme mit der Kühlung.

    Ggf. ist die Kühlung dein einziges Problem...und nicht das Filament

  • Oder, statt die fehlende Kühlung zu beweinen, das Tempo DEUTLICH runter. DIe China-PLAs vertragen das häufig etwas besser, dafür ist die Konturgenauigkeit nicht so berühmt.

    Was meinst du mit deutlich? War heute mal auf unter 70 Prozent. Zumindest laut Pronterface. Ergebnis war nicht berauschend. Wie weit runter wäre gut?

  • Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du noch gar keinen Bauteil-Kühler dran... dann probiere mal 20mm/s. Falls es dann immer noch nicht gut genug ist, noch weiter runter... 15mm/s, 10mm/s oder sogar nur 8mm/s, wenn es sein muß.


    Das Ergebnis ganz ohne Kühlung hängt sehr stark von der Zeit ab, die eine Schicht zum kompletten Ablegen benötigt. In dieser Zeit kühlt das bereits abgelegte Filament ab. Je länger diese Zeit letztendlich ist, desto kühler das Filament, wenn die nächste Schicht draufgelegt wird. Je kühler beim erneuten "Überfahren" (und heißes Filament drauflegen), desto gut.

    Manche Filamente scheinen Wärme zu speichern, manche eher nicht. Dein schwarzes Filament scheint zu ersterer Sorte zu gehören.

  • Kurzes Feedback.

    whose


    Deine Werte waren Goldrichtig. Ich kann jetzt vernünftig drucken. Aktuell konnte ich sogar wieder hoch auf 30 mm/s. Hab aber auch noch mal an der Accelaration geschraubt. Das hat wohl auch nocht nicht gepasst. War schon 1500 und nun auf 1200 runter für alle Achsen inklusive Extruder.

    Hab gerade noch nen Dualextruder Levelingtool drinn und danach teste ich gleich mal das PVA. So komm ich dann meiner Objektkühlung langsam nähre :D


    Vielen Dank

  • Die Frage ist halt, was einem dieses Feature bringt... die Achsen der Bettschubser sind vor allem abhängig von der jeweiligen Leichtgängigkeit und ihrer Masse, was die möglichen Beschleunigungen betrifft. Die Schwachstelle dabei ist nicht die Beschleunigungsrampe ("dynamische" Beschleunigung, die Marlin 2.0.x ebenfalls kennt), sondern der Treiber des Schrittmotors (und die Spitzenbelastbarkeit des Schrittmotors).

    Meiner Meinung nach wird "Klipper" inzwischen recht maßlos überschätzt.

    Die meisten Klipper-besonderen Features bringen dem Normalanwender wenig bis gar nichts und die Features, die dem Anwender etwas bringen, sind häufig (nicht immer, Klipper hat auch brauchbare Features eingebaut) Krücken, um die eklatanten Schwächen von Octoprint halbwegs glattzubügeln (da vor allem der maßlos aufgeblasene, grottenlahme Software-Unterbau und daraus resultierende "Bremsen" für die Druckersteuerung).

    Ich habe für mich bisher nicht einen Grund gefunden, Marlin gegen Klipper einzutauschen. Versucht habe ich es, und war mehr als enttäuscht darüber, daß Klipper Marlin nicht mal zur Hälfte ersetzen kann und mein "Holzbein" keinen Deut besser damit läuft. Selbst Smoothieware hat gegenüber Klipper einen deutlich größeren Charme.

    Ist nur meine Meinung, von daher: nicht angegriffen fühlen ;-)

  • Meiner Meinung nach wird "Klipper" inzwischen recht maßlos überschätzt.

    Da ich Klipper selbst noch nicht probiert habe soll das jetzt kein Statement pro oder contra Klipper sein... aber m.E. ist die Diskussion für typische CTC-Besitzer müssig. Bei CTC-Druckern sind Rahmenteile zusammengenietet und Gleitlager mit Kabelbindern befestigt - da ist man meilenweit entfernt von den Bereichen, in denen Klipper Optimierungen verspricht

  • Ein wirklicher Vorteil von Klipper ist, dass die Haupt Rechenarbeit ein deutlich schnellerer Pi macht, das Board vom Drucker, bedient nur noch die Steppertreiber. Damit wird jede Bewegung viel genauer berechnet.
    Selbst bei neuen 32bit Boards mit ARM Prozessor, bringt das immer noch ein Plus an Genauigkeit.
    Ok, mit einem 32Bit Board ist nicht meine eigene Erfahrung. Ich habe es nur bei einem Board mit ATMEGA2560 getestet und Holzklasse, mit original Treibern.
    Höhere Geschwindigkeiten nutze ich nicht, aber die Drucke werden sauberer, vor allem die Ecken, als dirkt von SD Karte.
    Ja, der Octoprint Unterbau ist wirklich kein Renner, da es ja nicht compiliert ist sondern den Python Interpreter nutzt und Interpreter sind nun mal lahm. Aber die Haupt Arbei mach ja sowieso Klipper, Octoprint ist ja einfach gesagt nur da um den GCODE weiterzuleiten und die Temperaturdaten per Weboberfläche anzuzeigen.
    Eine Kamera bremst dann wirklich, aber die nutze ich nicht via Octoprint, dafür nehme ich ein älteres Smartphone mit IPCamera Software.
    Deshalb sollte es schon ein einigermassen flotter Pi sein, ich nutze einen Pi3a+

  • Hm, Python ist da nicht das Problem... Repetier-Server ist zu einem Großteil (genau wie Octoprint) Python. Repetier-Server rennt Kreise um Octoprint, selbst im Vergleich Repetier-Server auf Pi Zero W gegen Octoprint auf Pi 3 B+. Da liegen bei der Hardware schon Welten zu Ungunsten von R-S dazwischen, trotzdem läuft R-S auf dem Zero W deutlich flotter als Octoprint auf dem 3 B+.

    Bei Octoprint ist OctoPi (der Linux-Unterbau) das Hauptproblem, die Octoprint-Featuritis das nächste.

    Bei einem ATMega-Board mag Klipper wohl einiges an Rechenzeit gutmachen, aber nicht gegen die 32Bit-Boards mit Marlin 2.0.x. Ich hatte es ja auf meinem Tronxy (MKS SBase, LPC1768) und dem Pi 3 B+ ausprobiert.

    An der allgemeinen Druckqualität konnte man gar keinen Unterschied feststellen und bei hochaufgelösten Kreisen lag Marlin dann vorn. Sogar, wenn man es via USB fütterte (allerdings Repetier-Server als "Vermittlung").

    Ich tippe, daß es weniger Klipper war, das lahmte, sondern OctoPi. Und wegen dieser Abhängigkeit und des daraus vermutlich resultierenden schwachen Ergebnisses kommt mir die ganze Geschichte ziemlich überschätzt vor.

    Ich werfe jedenfalls keine zusätzliche (!) Hardware der GHz-Klasse auf das "Problem", wenn ich mit dem schon vorhandenen 100MHz-Board (und nicht das Beste dieser Klasse) das Gleiche oder sogar mehr erreiche.

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