Hilfe bei 3D Drucker ctc i3

  • Hallo liebes Forum,

    Bin die Chrisi , 16 Jahre und komme aus der Nähe von Heidelberg.

    Ich habe meinen eigenen 3D Drucker bekommen. Laut Anleitung ein CTC i3 DIY.


    Der Aufbau war schon sehr schwierig , die Anleitung war (für mich) schwer zu verstehen - aber dank YouTube gelang es mir alles zusammen zu bauen.


    Probleme gab es auch bei der Home Stellung da es nicht runter sondern hoch gefahren ist aber durch das abändern der zwei Kabeln hat dass nun auch geklappt.


    Ich habe nun den ganzen Tag verbracht den Drucker zusammen zu bauen , und habe meinen ersten Test Druck hinter mir.

    Was soll ich sagen ich bin etwas gefrustet - das Schiffchen sieht aus wie ein Klumpen Teer!

    Was habe ich falsch gemacht ?


    Vielen Dank im Voraus

    Chrisi

  • und habe meinen ersten Test Druck hinter mir.

    Was soll ich sagen ich bin etwas gefrustet - das Schiffchen sieht aus wie ein Klumpen Teer!

    Was habe ich falsch gemacht ?

    Mit welchen Einstellungen hast Du denn den GCode für das Benchy erstellt? Da man an ziemlich vielen Schrauben drehen kann lässt sich aus dem gedruckten Ergebnis schlecht ersehen, welche Einstellung falsch war (jedenfalls wenn das so schlimm aussieht wie Dein Benchy).


    Ich würde folgendermaßen vorgehen:

    • Zuerst mal einen fertigen GCode drucken (von CD oder SD-Karte, je nachdem was dabei war). Damit lassen sich mechanische Probleme durch Montagefehler oder -ungenauigkeiten erkennen
    • Dann erstmal einfache Dinge wie kleine Würfel oder Testobjekte drucken mit Standardprofilen für die verwendete Slicing-Software
    • Wenn Du eine funktionierende Konfiguration gefunden hast, kannst Du mit der Feineinstellung beginnen: Extruder-Steps/mm, Fluß und Temperatur
    • Als letztes dann den Benchy-Test. Das wird dann auch deutlich besser aussehen als das jetzige
    • Zum Abschluss Hardwarefeintuning... stabiler machen, Teile durch hochwertigere ersetzen etc.
  • Willkommen bei den CTC Bastlern :)

    Benchy-Tipp: drucke den in 25% vrösse. Ist in unter 10 min durch, was für den Anfang Marerial und Zeit spart ;)


    Hier ein gcode von mir den ich auf onedrive lirgen gatte. Der müsste an sich gut aussehen, falls es nicht am drucker oder Filament liegt:

  • Hallo, danke für die Antworten. Gibt es vielleicht Einstellungen die sich bewährt haben mit diesen Typ Drucker ? Bei der cd waren Dateien dabei aber es handelt sich wohl um Ersatzteile für den Drucker- und ich denke wenn das Schiffchen so aussieht dann wird es auch nicht besser wenn ich einfach die Ersatzteile drucke oder habe ich ein Denkfehler ? Ich drucke mit basicfil Filament von Amazon - kann es auch daran liegen ? Habe halt echt keine Ahnung . In meiner Vorstellung war es einfach nur zusammen bauen und Spaß haben. Falsch gedacht 😂

  • Ich hab den selben ;) Daher habe ich dir den gcode geschickt.


    Ich nutze Cura 4.6.1 mit:

    - 0.2 bis 0.32 mm Layerhöhe (0.5 mm Düse - daher auch bis 0.32)

    - Retract von 3 - 4 mm mit einer Geschwindigkeit von 25-40 mm/sek - bei PLA)

    - 210 - 230 °C - bei PLA

    - Geschwindigkeit meistens 60 mm/sek = Standard. Außewand = 30 mm/sek (Standard bei Cura -> Hälfte von der Druckgeschwindigkeit)


    Für den Anfang kannst du ja erstmal einen Heattower drucken, um die optimale Temperatur deines PLAs raus zu finden :)

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  • Hallo, also ich habe mir den Link angeschaut so wie es aussieht habe ich wohl ein a6 obwohl meiner ein wenig anderst aussieht. Ich habe ganz unten am Bett keine gewindestangen sondern glatte Rohre . Und mein Bett ist nicht gelb sondern schwarz mit blauen Maler band.


    Habe die aktuellste Cura Version

    Und habe als Drucker ein pursia? I3 eingestellt.

  • AlphaRay

    am A8 ist vermutlich ein anderer Extruder ( manchmal ), andere Z Spindeln und grösserer Druckbereich, Werkstückkühler schon dran.. .. u.s.w.


    Entsprechend sind einige Einstellungen aber auch vor allem andere ProblemSchwerPunkte vorhanden.


    Unknowngirl06

    Ja der Prusa i3 Mk2 sollte im Groben funktionieren, wenn die Daten in Cura richtig hinterlegt sind.

    Für eine genauere Diagnose brauchts aber mehr genauere / schärfere Bilder von mehreren Seiten.


    Im Groben sieht es oben im Foto nach zu heiß gedruckt und starker Überextrussion aus. Evtl. auch noch paar kleinere mechanische Wackler.


    Auffällig ist dass das Fach kleiner als das Führerhaus ist. Also die Perimeter fürs Führerhaus bedeutend zu dick erscheinen.

  • Hast du den Drucker schon kalibriert?

    Extruder, X,Y,Z usw.? :)


    https://mwinkler.jimdo.com/ane…e/kalibrierung-xyz-achse/



    EDIT:

    Und natürlich PID-Tuning, was vor allem beim Hotend für stabile Temperatur und somit saubere(re)n Druck sorgt ;)

    Unter "PID Tuning, wie geht das?" weiter unten:
    https://drucktipps3d.de/pid-tu…raturen-fuer-den-drucker/

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  • =O:/=O


    Temperatur runter...der sieht sehr geschmolzen aus und zieht sich dann beim Abkühlen zusammen. Das würde die merkwürdige "implodierte" Form erklären.

    Wie sind denn deine aktuellen Einstellungen?


    Allerdings ist das Schuppen-Muster auf der X-Seite sehr hübsch...auch wenn es nicht dahin gehört ^^

  • Habe jetzt den xyz Würfel gedruckt, ich brauche da nichts zu messen da es wieder nur ein Klumpen ist :/

    Das ist nicht verwunderlich, warum sollte der den besser werden als das Benchy? Druck mal die Beispieldatei von AlphaRay, von der wissen wir, dass sie funktionieren müsste. Wenn die gut aussieht, liegt es an Deinen Slicer-Einstellungen, wenn die auch wieder ein Klumpen ist liegt es am Drucker.


    AlphaRay ... lad doch mal ein Foto hoch von Deinem 25%-Benchy

  • Bei der cd waren Dateien dabei aber es handelt sich wohl um Ersatzteile für den Drucker- und ich denke wenn das Schiffchen so aussieht dann wird es auch nicht besser wenn ich einfach die Ersatzteile drucke oder habe ich ein Denkfehler ? Ich drucke mit basicfil Filament von Amazon - kann es auch daran liegen ?

    Ja, Denkfehler... wenn Du fertigen GCode verwendest, schließt Du Fehleinstellungen in Deinem Slicer aus.


    Basicfil von Amazon ist qualitätsmäßig in Ordnung - jedenfalls kann es nicht zu solchen Fehldrucken führen wie auf Deinen Fotos. Vorausgesetzt, Du hast PLA Filament und PLA-Einstellungen. Den Fotos nach könnte es durchaus sein, dass Du mit PET- oder ABS-Einstellungen druckst und PLA verwendest

  • AlphaRay ... lad doch mal ein Foto hoch von Deinem 25%-Benchy

    Hab nur das leicht hässliche hier. Filament war doof - erster Druck damit. Nicht so schön geworden... Habe ich letzte Woche gedruckt. Ist nicht diese Datei, aber sollte in etwa so aussehen.

    Gedruckt mit 0.5mm Nozzle


    EDIT:

    habe in der Cloud auch noch nen gcode für den Calibration-Cube in 0.2 mm Layerhöhe. Ist mit angehangen.
    Mit dem habe ich die X/Y/Z Achsen wegen neuer Firmware kalibriert. Der functe definitiv.

    xyzCalibration_cube_0.2.gcode


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  • Ich hab das 25%-Benchy mal auf dem Ender 3 gedruckt:



    Der Schornstein ist bei beiden abgebrochen, ansonsten ganz passabel, dafür dass es der GCode eines komplett anderes Druckers ist. Ist halt auch recht klein...

  • Ich hab in dem Thread

    Sammelthread für FilamentEinstellungen und Samples

    ein Benchy ( glaube 50% grösse wars) hoch geladen, fuer CTC i3 A6.

    In der Gcode- Datei stehen ganz unten drin auch alle wichtigen Einstellungen von Cura. ( dazu mit TextEditor öffnen ).


    Projektdatei lade ich heute Abend nach der Arbeit hoch.


    Normalerweise sollte das Benchy zu deinem Drucker passen.

    Layer 0,15mm ca 1,5h Druckzeit.

  • Ich hab das 25%-Benchy mal auf dem Ender 3 gedruckt:



    Der Schornstein ist bei beiden abgebrochen, ansonsten ganz passabel, dafür dass es der GCode eines komplett anderes Druckers ist. Ist halt auch recht klein...

    Cool :D Wenn ich es mit dem mitgrünen vergleiche, würde ich hier 0,24 bzw. 0,28 mm Layerhöhe vermuten - und der minte in 0,2. Sieht man an der Anzahl Layern auf dem Dach.

    Ist übrigens für 0.5mm Nozzle...ist mir noch eingefallen...

  • Habe nun das Schiffchen von AlphaRay gedruckt. Ist es normal das es nur 1,2 cm hoch ist? Ist leider wieder nichts geworden...

    Das sieht aus als hätte ich das mit meinem 3D Druckstift gemalt...hm... Oh man ||:/

    Für mich schaut das so als aus würden die Achsen nicht richtig laufen.


    Knackt der Drucker bei der Bewegung bzw. macht allgemein zwischendurch laute geräusche?

    Hätte jetzt hier viel zu schlaffe Zahnriemen vermutet.


    1,2 cm kommt denke hin. Ist halt 1/4 der Originalgröße :)


    EDIT: der Drucker ist kreativ..hat sogar etwas Rauch auf den Schornstein gedruckt ^^

    Was aber die Beule am Bug soll verstehe ich nicht.

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  • Habe nun das Schiffchen von AlphaRay gedruckt. Ist es normal das es nur 1,2 cm hoch ist? Ist leider wieder nichts geworden...

    Die Höhe von 1,2 cm passt... es ist halt auf 25% skaliert.


    Was wir jetzt definiv wissen, ist dass Deine Extrusionsprobleme von der Hardware her kommen. Mögliche Ursachen sind:


    • E-Steps total falsch, d.h. zu wenig oder zu viel Material (ich tippe auf zu viel)
    • Hotend ungenau zusammengebaut
    • Fehler bei der Temperatur (Temperaturmessung falsch oder Kühlung)


    Das sind leider alles Fehler, die man aus der Ferne schlecht diagnostizieren oder beheben kann. Kannst Du die Flußrate (Flow) während des Druckes am Display regulieren? Wenn ja, würde ich mal stark reduzieren (z.B. von 100% auf 80%) und das Ergebnis dann vergleichen

  • Für mich schaut das so als aus würden die Achsen nicht richtig laufen.


    Hätte jetzt hier viel zu schlaffe Zahnriemen vermutet.


    Was aber die Beule am Bug soll verstehe ich nicht.

    Für mich sieht es nach deutlich zu viel Filament aus... das verteilt sich dann wild überall. Rückschlüsse auf mechanische Probleme sind dann schwierig.

  • @all ich drucke jetzt nochmal das Schiffchen von polygoner. Sollte es wieder nichts werden versuche ich die Steps ? Zu Kalibrieren. Habe ich richtig gelesen das ich den Drucker dazu an einen Computer anschließen muss ?

    Ach und Danke für die Hilfe - es ist bestimmt frustrierend mich Versagen zu sehen 😂

  • @all ich drucke jetzt nochmal das Schiffchen von polygoner. Sollte es wieder nichts werden versuche ich die Steps ? Zu Kalibrieren. Habe ich richtig gelesen das ich den Drucker dazu an einen Computer anschließen muss ?

    Ach und Danke für die Hilfe - es ist bestimmt frustrierend mich Versagen zu sehen 😂

    Ist der Drucker - nicht du... ;) Sah bei mir (fast) so schlimm aus am Anfang ^^


    Die Kalibrierung musst du so oder so machen: wenn du jetzt etwas passgenaues drucken willst, dann kann es sein, dass z.B. ein Loch für ne Schraube statt 3 mm nur 2,8 hat...oder 3,2...oder Oval ist, weil nur eine Achse daneben liegt..uswusw.

    Vor allem die Kalibierung der Steps des Extruders ist wichtig, damit dieser die korrekte Menge Filament durchpresst und nicht zu wenig oder zu viel. Bei zu wenig ist es hässlich und hält ggf. nicht - und bei zu viel ist es zumindest noch hässlich... :D


    EDIT:

    nein - musst nicht an PC sein. Macht es aber viel einfacher, da du die Befehle wiederholen musst.

    Kalibrierung direkt beim ersten mal 100%ig korrekt zu haben ist nicht sehr wahrscheinlich. D.h. nach eine Kaliberiung musst du wieder drucken, neu berechnen und wieder senden.

    Es geht über SD - ist halt nur etwas aufwändig.



    EDIT 2:

    Mach mal bitte Foto von deinem Kühler / Hotend. Bei mir hat der Austausch dessen seeehr viel gebracht.

    Sind das aktuell immer noch nur diese einfachen viereckigen Röhren?

    Musst natürlich erstmal einigermaßen drucken können um dir einen ersatz zu drucken :/

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  • Habe nun den Stepper für das filament eingestellt - es werden nun genau 10cm eingezogen :) habe gleich mal ein testdruck gemacht um xyz einzustellen, jedoch ist der Würfel jetzt etwas schlechter als der erste. Meine Anhänger Vermutung ist, ich drucke zu heiss. Habe das Amazon Filament bei 200grad gedruckt. Laut Rolle ist 185-215 grad möglich. Hier ein Bild links alt und rechts neu. Aber hey 20x20 scheint zu passen :D . AlphaRay meinst du die druckspitze (hotend) ?

  • Ich druck PLA eher zwischen, 185° - 210°.

    OWL 2.Wahl ist mit Abstand das was bei mir die höchste Temperatur braucht.

    Sonst mit brauchbaren PLA Filament eher 195/200°


    Unknowngirl06

    Sitzt der Temperatursensor im HeatBlock richtig drin?


    Poste doch mal Fotos vom Drucker vor allem vom HotEnd.


    Bei Unklarheiten mit Fachbegriffen einfach hier ins Lexikon schauen...

    Meist werden typische 3D Druck Begriffe auch direkt beim Posten hier im Forum ins Lexikon verlinkt.

  • Ich druck PLA eher zwischen, 185° - 210°.

    OWL 2.Wahl ist mit Abstand das was bei mir die höchste Temperatur braucht.

    Sonst mit brauchbaren PLA Filament eher 195/200°

    Ich habe auch schon überlegt ob ich nicht den Sensor mal checke, da ich bei 180-190 PLA kaum durchgepresst bekomme...so quasi gar nicht. Und bei 235 druckt es fröhlich vor sich her, ohne dass es für diverse PLAs zu viel wäre. Wobei ich TPU ebenfalls bei 235 die Tage problemlos gedruckt habe, was in dessen Temperaturbereich liegt (das ganze harte TPU sogar).



    @Chrisi - hier was zur Aufmunterung: mein erster Druckversuch des Benchys mit dem mitgelieferten PLA...der zweite + dritte - nur zwei Tage später...und mein erster Cube danach ;)



  • Habe nun den Stepper für das filament eingestellt - es werden nun genau 10cm eingezogen :) habe gleich mal ein testdruck gemacht um xyz einzustellen, jedoch ist der Würfel jetzt etwas schlechter als der erste. Meine Anhänger Vermutung ist, ich drucke zu heiss. Habe das Amazon Filament bei 200grad gedruckt. Laut Rolle ist 185-215 grad möglich. Hier ein Bild links alt und rechts neu. Aber hey 20x20 scheint zu passen

    200 Grad ist für PLA auf keinen Fall zu heiß. Was allerdings passieren kann, ist dass der Temperatursensor nicht sauber eingebaut ist und deshalb zu niedrige Werte misst. Dann sind angezeigte 200 Grad in Wirklichkeit 230 oder 240 oder 250.


    Dass die Würfelmaße mit 20 mm passen ist keine Hexerei, das macht der Drucker automatisch und muss man auch nicht justieren :)


    Wenn die Extruder-Steps jetzt richtig eingestellt sind (welchen Wert hast Du jetzt verwendet?) und das Ergebnis trotzdem bescheiden aussieht musst Du Dich jetzt mit allem rund um die Nozzle beschäftigen:


    • Ist die Nozzle mechanisch in Ordnung, d.h. Bohrung ist rund, freigängig und die Öffnung hat keine Grate?
    • Stimmt die Kühlung, d.h. ein Lüfter läuft ständig und der andere springt beim 2. oder 3. Layer an? Ist der Lufttrichter montiert und die Luft kann frei durchströmen?
    • Im Zweifel das ganze Hotend mal auseinanderbauen und neu montieren

    Die Nozzle sollte man bei CTC-Druckern wechseln, da sie innen eine zu große Bohrung hat. Das verstopft leicht oder führt zu unsauberen Drucken.


    Mach bitte mal ein Foto von Deinem Hotend, vielleicht kann man da was sehen.


    Außerdem interessant: wie sieht der erste Layer aus? Druck mal den Würfel und brech nach dem 1. Layer ab und fotografier das mal

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  • Dass die Würfelmaße mit 20 mm passen ist keine Hexerei, das macht der Drucker automatisch und muss man auch nicht justieren

    Wie meinst du das...? Solange die Steps nicht passen kommt da nichts mit 20mm raus - seit wann können sich Drucker selbst kalibrieren? :/ Mir ist da keiner bekannt.

    Meiner war im Auslieferungszustand nirgendwo bei den 20mm....iwas um 19,5...20,2...19,2...

  • Wie meinst du das...? Solange die Steps nicht passen kommt da nichts mit 20mm raus - seit wann können sich Drucker selbst kalibrieren? :/ Mir ist da keiner bekannt.

    Meiner war im Auslieferungszustand nirgendwo bei den 20mm....iwas um 19,5...20,2...19,2...

    Die Druckmaße ergeben sich von selbst aus den Schrittwinkeln der Steppermotoren und der Steigung der Z-Spindel bzw. der Anzahl Zähne der Antriebsräder. Das was Du beim 20mm-Würfel im 0,x-Bereich an Differenz misst kommt vom Material, d.h. Wandstärke, Schrumpfung, Dehnung usw.

    Wenn Du das per Step-Korrektur anpasst, stimmt Dein Druckergebnis für diese eine Konstellation aus Druckparametern und Objektgröße, bei größeren Objekten wird der Fehler dann aber (in die andere Richtung) umso größer. Anpassung der Steps kann man machen, wenn man für einen konkreten Fall ein Objekt möglichst passgenau drucken will. Oder wenn der Chinese aus Spaß oder um 5 Cent zu sparen gänzlich andere Schrittmotoren, Z-Spindeln oder Antriebsräder verbaut.

  • Die Druckmaße ergeben sich von selbst aus den Schrittwinkeln der Steppermotoren und der Steigung der Z-Spindel bzw. der Anzahl Zähne der Antriebsräder. Das was Du beim 20mm-Würfel im 0,x-Bereich an Differenz misst kommt vom Material, d.h. Wandstärke, Schrumpfung, Dehnung usw.

    Das ist aber nur rein theoretisch...genau wie die Motoren haben auch die Zahnriemen und Zahnräder/Scheiben usw. Toleranzen, wodurch du nie von ausgehen darfst dass bei z.B. 100 Steps = 10 mm sind.

    Wenn ich etwas 20 mm breites drucke und es mit diversen Materialien gedruckt immer 19,5 ist, kann es ja nicht an der Schrumpfung liegen :/

  • Das liegt nicht nur am DruckMaterial.

    Die hinterlegten Stepps passen meist nur etwa 97% zum fertigen auf gebauten Drucker.

    Ich glaube 78,7Stepps für X und Y sind da meist hinterlegt, für die üblichen DiY i3 von CTC.

    Sehr selten daß da genaue Druckobjekte raus kamen.

    Da reicht auch den echten FahrWeg zu messen , oder nur Linien auf dem Druckbett ziehen.


    Selbst eine unterschiedliche Spannung der Riemen bringt unterschiedliche Wege.

    Dazu kommt die schlechte Maßhaltigkeit der einzelnen Drucker Komponenten.

    Es ist halt ein hölzerner Bausatz, der durch die benutzten Materialien und die teilweise auch noch in schlechter Qualität hohe Toleranzen aufweist. Letztlich auch noch vom sorgfältigen Zusammenbau abhängt.


    Bei einem fertig Drucker der evtl. auch durch ne QualtätsSicherung am Ende der Produktion durch ist,

    wird die Genauigkeit entsprechend größer sein, und die Abweichungen dann eher das DruckMaterial ausmachen. Beim CTC ist das definitiv leider nicht so.

  • Das ist aber nur rein theoretisch...genau wie die Motoren haben auch die Zahnriemen und Zahnräder/Scheiben usw. Toleranzen, wodurch du nie von ausgehen darfst dass bei z.B. 100 Steps = 10 mm sind.

    Das ist nicht theoretisch, das ist einfachste Geometrie. Z.B. ein Pulley hat immer genau 20 Zähne, damit bewegt sich die Achse bei einer halben Umdrehung um 20 mm... wenn das bei Dir nur 19,7 mm sind, dann hat Dir jemand 0,3 Zähne geklaut :-)

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  • Aber die Zähne des Riemens werden mit der Spannung mehr oder weniger gelängt.

    Die seitlichen Umlenkrollen werden nicht selbst angetrieben oder sind per Getriebe mit einander verbunden. Also kann rein theoretisch auf einer Strecke des Riemens oben wie unten ein ganzen Zahn mehr oder weniger sein, bzw über den verlängerten Weg des RiemenSpanners liegen, was letztlich eine unterschiedlich bewegte Strecke aus macht.

    Die Zähne des Riemens haben dann zwar Schlupf am AntriebsRitzel, aber es werden trotzdem genauso viele Zähne bewegt immer, nur daß die Strecke dabei letztlich unterschiedlich ist.

    Alles was man am RiehmenSpanner in die Länge zieht wird auch ein längerer Weg.

    ( dabei das doppelte des RiemenSpannerWeges )


    Einfacher als GedankenHilfe,

    eine ausgeleierte FahrradKette läuft einen längeren Weg, weil sie länger ist.

    Auch wenn das AntriebsRitzel immer noch gleichen Umfang und Schrittmaß hat...


    Achso letztlich egal wäre es , wenn auch am Ende ein Ritzel angetrieben wird.

    Also wie bei Beispiel FahrradKette blieb die Übersetzung am angetrieben Ritzel natürlich trotzdem gleich.

  • Aber die Zähne des Riemens werden mit der Spannung mehr oder weniger gelängt.

    Das kann ich als Argument gelten lassen, da das bei CTC-Druckern möglicherweise sogar wirklich vorkommen kann. Normalerweise sind die Riemen natürlich mit Glasfaser oder Stahl verstärkt und werden durch das Spannen nicht länger. Und zu wenig gespannte Riemen durch höhere Steps zu kompensieren ist auch nicht der optimale Weg.

  • Das ist nicht theoretisch, das ist einfachste Geometrie. Z.B. ein Pulley hat immer genau 20 Zähne, damit bewegt sich die Achse bei einer halben Umdrehung um 20 mm... wenn das bei Dir nur 19,7 mm sind, dann hat Dir jemand 0,3 Zähne geklaut :-)

    Das ist nur theoretisch - Toleranzen sind praktisch und nicht theoretisch ;)


    https://www.optibelt.com/filea…nriemenantriebe-Gummi.pdf


    Siehe z.B. bei "ProdukTbeschreibunGoptibelt Zr Zahnriemen iso 5296" auf Seite 29 (31):


    "zulässige Abweichungen der Breite für riemen­Wirklängen" -> +0,5 / -0,8 mm bis 838 mm Riemenlänge


    0,5 mm Abweichung bei einem 500 mm Riemen klingt nicht viel, ist aber etwas, was man korrigieren sollte...

    Das sind jetzt aber die Abweichungen des deutschen Herstellers Optibelt und nicht vergleichbar mit irgendwelchen Chinesen.

  • Seufz... ich weiß gar nicht warum ich solchen Unsinn überhaupt kommentiere. Ist jedenfalls mein letzter Beitrag zu diesem Thema.


    a) Was interessiert die Abweichung der Breite? Die Längentoleranz ist mit besser als 0,1% angegeben, für Längen von 500 mm sogar noch besser


    b) Selbst wenn die Abweichung 0,5 mm betrüge, wären das auf den 20mm-Würfel umgerechnet 0,02 mm. Es ist Blödsinn, solche Abweichungen mit Stepanpassungen zu kompensieren. Und es bleibt auch Blödsinn, selbst wenn der Chinese 10 mal so hohe Toleranzen hat

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