CTC Replicator: Problem mit der Z-Achse

  • Hallo,


    ich habe ein merkwürdiges Problem mit der Z-Achse meines CTC Replicator Dual. Auf dem Drucker läuft Sailfish 7.7 (r01432). Zusammen mit ReplicatorG für Sailfish (von thingiverse) kann ich über stl => gcode => x3g meine Druckdateien erstellen und drucken. Beim Drucker habe ich einen Z-Offset von -1,5mm aktiv, damit ich die Druckplatte noch gut justieren kann und die Düse mir keine Rillen in das Druckbett kratzt.


    So weit, so gut.


    Wenn ich jetzt aber versuche, über Makerbot Desktop (V3.10, EEprom-Datei für Sailfish eingespielt) zu drucken, habe ich den Effekt, dass der Drucker den gesetzten Z-Offset ignoriert und die Düse über das Druckbett kratzt. Vergrößere ich jetzt den Z-Offset auf -6mm und drucke dann erneut, ändert sich beim Drucken nichts: die Düse geht auf "Körperkontakt" mit dem Druckbett. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob ich die mit Offset -1,5mm erstellte Datei verwende oder eine neue Datei mit auf dem Gerät eingestellten -6mm. Wenn ich jetzt am Drucker die Funktion zum Ausrichten des Druckbetts starte, fährt der Druckkopf zur Mitte und hat gut 5mm Abstand zur Druckplatte - was zu erwarten war. Hier wird der Z-Offset also korrekt berücksichtigt (mit -1,5mm war die Düse korrekt ausgerichtet). Wenn ich mit dem eingestellten Z-Offset von -6mm jetzt eine Druckdatei drucke, die ich über ReplicatorG erzeugt habe, wird auch hier 5mm über der Platte "gedruckt".


    Es sieht also so aus, dass ReplicatorG und die Druckbettausrichtung sehrwohl den Z-Offset berücksichtigen, während die Makerbot-Desktop-Datei diese Einstellung komplett ignoriert.


    Hat irgendjemand eine Idee, an welcher Schraube ich drehen muss, um das Problem mit MakerbotDesktop zu beheben?



    Gruß

    Ulrich

    • Helpful

    Hallo Ulrich,

    mit der Makerbot Desktop Software habe ich bei meinem Bizer auch immer Probleme gehabt.

    Da ich das auch nicht wirklich hin bekommen habe, wurden von mir andere Slicer probiert.

    Das Druckergebnis war sofort besser ;-)

    Ich habe mich zum Schluss zu Simplify3D entschieden. Kosten zwar Geld, aber damit kann man alles vernünftig einstellen.

    Cura hat auch einigermaßen funktioniert.


    Gruß

    Dietmar

  • Moin!


    Ich hatte es jetzt mal mit MatterControl versucht. Funktioniert eigentlich ganz gut, insbesondere das Ausrichten der Druckplatte ist sehr benutzerfreundlich. Das Offset-Problem hatte ich damit nicht, allerdings gab es andere Probleme. Zum einen werden die Außenseiten einer rechtwinkligen Box (plane Oberfläche) nicht alle korrekt gedruckt. Zwei Seiten sehen super aus, bei zwei Seiten bilden sich zu den Ecken hin horizontale Rillen. Das Phänomen ist mit unterschiedlichen Objekten reproduzierbar. Vielleicht könnte man das Problem mit Finetuning der Druckparameter in den Griff bekommen, aber ein anderes Problem ist, dass sich das Programm bei einem größeren Objekt aufhängt - der Rechner steht komplett. Slicen ging noch, dauerte aber Stunden!!! Drucken ging dann aber nicht mehr. Zum Glück eigentlich, denn die geschätzte Druckzeit betrug 102 Stunden! Zum Vergleich: Mit Makerbot Desktop dauert der Druck 21 Stunden.


    Cura...

    Hatte ich auch auf der Liste, allerdings scheint es ja wirklich so zu sein, dass der CTC und Cura nicht so richtig miteinander können. Wirklich gut funktionierende Profile gibt es scheinbar nicht - wie auch schon polygoner anmerkte.


    Simplify3D...

    Dieses Programm wird häufiger genannt, oft mit dem Nebensatz: "Kostet zwar Geld, aber es lohnt sich." Damit ich mit meinem Projekt weiterkomme, bin ich dem Tipp von weleda gefolgt und habe mir das Programm gestern gekauft. Was soll ich sagen? Bisher bin ich damit zufrieden: kein Offset-Problem, gute Ergebnisse (auch wenn ich erst ein paar kleine Teile gedruckt habe). Als Drucker-Einstellungen habe ich die von eXrshock übernommen: Grundeinstellung Simplify3D . Sobald meine Glasplatte da ist, werde ich mich mal wieder an das große Gehäuse wagen...


    Gruß

    Ulrich

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  • Eeh..geht mit Cura auch. Alles - nur in Kostenlos ;)

    Der Slicer ist egal, wenn man auf alle Einstellungen Zugriff hat, da man ja dann auch wirklich alles Einstellen kann (Beispiel hier z.B. )


    Ist hier vielleicht auch die Rede von den Uralt-Curas 14..15? Aktuell gibts die 4.1 seit glaube letzte Woche.
    Sind wieder paar nette Sachen dazu gekommen.


    EDIT:

    "Ich hab mir doch keinen 99€ Drucker gekauft um dann mehr für die Software auszugeben." - richtig.
    Wieso sollte man 130 € für eine Software bei einem 99€ Drucker ausgeben (oder im Falle des Bizer 199€), wenn man eine kostenlose Software für einen 3600 € Drucker nutzen kann? Kostenlos und definitiv nicht billig.

  • Ich hab mir doch keinen 99€ Drucker gekauft um dann mehr für die Software auszugeben.


    Die Einstellung zur Sache an sich, finde ich falsch.

    Auch Software ist ein Produkt wo dran entwickelt und programmiert wird. Also mindestens KnowHow und Arbeitzeit einfliesen.


    Der Slicer ist eine Software für den PC und dem ist der Preis deines Druckers erstmal völlig egal.

    Ein brauchbares CAD Programm zum Erstellen der Objekte kostet meist ein Vielfaches.

  • Schon klar, dass in der Software viele Mann Stunden stecken.
    Aber, bei vielen, auch CAD Programmen, gibt es oft günstige oder sogar freie Lizenzen, für nicht kommerzielle Nutzung. Genau das finde ich Ok.
    Wer Geld damit verdienen möchte, soll auch dementsprechend zahlen, wer das nur für non profit nutzt, für den sollte es deutlich günstiger bis umsonst sein.

    Bei Autodesk Fusion funktioniert das doch ganz gut.
    Eagle CAD, wird seit dem es das neue Lizenzmodell gibt, nicht mehr so oft im Hobbybereich angewendet. Die freie Version, gibt es nur für Studenten oder Lehrkräfte, Ansonsten monatliche Gebühr.

    Ich habe nochmal nachgeschaut, es gibt auch hier die free Version for makers. Ist aber schwer zu finden und hat ein paar kleine Einschränkungen, die aber für den Hobbybereich ok sind.

    The post was edited 1 time, last by Hubert ().

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